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Unterhaltung

„Tatort“ am Sonntag startet in Saarbrücken – und führt über die Grenze

wochentlich.deBy wochentlich.de2 September 2026Keine Kommentare3 Mins Read
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ARD-Krimi

„Tatort“ am Sonntag: Grenzüberschreitende Ermittlungen


02.09.2026 – 09:55 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Die Kommissare Schürk, Hölzer, Baumann und Heinrich vom „Tatort“ aus Saarbrücken. (Quelle: © SR/Manuela Meyer, honorarfrei )

Der Sonntagabend ist für viele Menschen in Deutschland verplant – für den ARD-Krimi. Die „Tatort“-Folge diesen Sonntag führt nach Saarbrücken.

Sonntag, 20.15 Uhr – dieser Termin ist seit Jahrzehnten gesetzt: Dann beginnt im Ersten entweder der „Tatort“ oder ein neuer „Polizeiruf 110“. Seit 1970 verfolgen Millionen Menschen regelmäßig neue Kriminalfälle aus deutschen, österreichischen und Schweizer Städten. Verschiedene Ermittlerteams klären in 90 Minuten Mordfälle auf: ein deutsches Erfolgsrezept.

Dieses Kommissare ermitteln in „Das Ende der Nacht“

Sonntag, 6. September 2026, um 20.20 Uhr zeigt die ARD den „Tatort“ aus Saarbrücken. Die Kollegen Adam Schürk (Daniel Sträßer), Leo Hölzer (Vladimir Burlakov), Esther Baumann (Brigitte Urhausen) und Pia Heinrich (Ines Marie Westernströer) ermitteln im Fall von 2025 mit dem Titel „Das Ende der Nacht“.

Darum geht es im „Tatort“ aus Saarbrücken

Dieser Fall beginnt mit einem Knall: Mitten in der Nacht hört Saarbrücken zwei Explosionen, die einem Geldtransporter gelten und einen Fahrer tot, den anderen verletzt zurücklassen. Die Polizei ist sofort zur Stelle und leitet die Ermittlungen ein, aber außer dem zweifelhaften Bericht des überlebenden Fahrers, der eine Verbindung nach Frankreich nahelegt, gibt es wenige Hinweise.

Entgegen ihrer Erwartungen, entpuppt sich Frankreich aber keineswegs als totes Ende. Bald sind die Ermittler einem berüchtigten Verbrecherehepaar auf der Spur, welches zuletzt für Verbrechen in Lyon verantwortlich waren und nun wieder in Frankreich sein sollen. Dass deren Tochter in Saarbrücken wohnt, nutzen die Ermittler aus und geraten dabei selbst in Gefahr.

Kommende „Tatort“ und „Polizeiruf 110“-Termine im Überblick

Die kommenden Sendetermine sind wie folgt geplant:

  • „Tatort“ aus Hannover (2026): „König in Gelb“ – Sonntag, 13. September, um 20.15 Uhr
  • „Tatort“ aus Köln (2026): „Die letzten Menschen von Köln“ – Sonntag, 20. September, um 20.25 Uhr

Während der „Tatort“ 1970 in der Bundesrepublik als Antwort der ARD auf die erfolgreiche ZDF-Serie „Der Kommissar“ ins Leben gerufen wurde, ist der „Polizeiruf 110“ ein Konzept aus der ehemaligen DDR. Nach der Wiedervereinigung führten die ARD-Anstalten das Format weiter. Dennoch ist der „Polizeiruf“ deutlich seltener zu sehen als sein Pendant.

Gespielt wird dabei nicht immer nur am Sonntag: Auch an Feiertagen wie Neujahr, Ostermontag oder dem zweiten Weihnachtstag sendet die ARD neue Folgen. In der Sommerpause hingegen – meist zwischen Ende Juni und Ende August – werden Wiederholungen gezeigt.

„Tatort“ versus „Polizeiruf 110“: ein ungleiches Duell

Von rund 40 Erstausstrahlungen bei den Sonntagskrimis, die Das Erste pro Jahr zeigt, sind in der Regel sieben bis zehn Folgen aus dem „Polizeiruf 110“-Kosmos. Das Ungleichgewicht liegt auf der Hand: Während es insgesamt 22 aktive Teams beim „Tatort“ gibt, schicken beim „Polizeiruf 110“ lediglich fünf Städte ihre Kommissare ins Rennen.

Die beiden Krimiklassiker der ARD haben sich trotz wachsender Konkurrenz, Mediatheken, Streamingdiensten und veränderter Sehgewohnheiten etabliert. Keine andere fiktive TV-Marke verfügt über eine solche Strahlkraft. Reichweiten unter sechs Millionen Zuschauern sind die Ausnahme, „Tatort“-Teams wie das Münster-Duo brechen nahezu alljährlich Quotenrekorde.

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