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You are at:Home»Finanzen»Tagesgeldzinsen steigen – bis zu 4 Prozent möglich
Finanzen

Tagesgeldzinsen steigen – bis zu 4 Prozent möglich

wochentlich.deBy wochentlich.de11 Juni 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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Tagesgeldzinsen steigen – bis zu 4 Prozent möglich
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Und bald noch mehr?

Banken locken mit vier Prozent Tagesgeld


11.06.2026 – 11:24 UhrLesedauer: 3 Min.

Vergrößern des Bildes

Paar vor dem Laptop: Banken werben schon vor der erwarteten Leitzinserhöhung mit Topzinsen. (Quelle: blackCAT)

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Einige Banken locken bereits mit Spitzenzinsen. Die heutige EZB-Entscheidung könnte den Trend weiter verstärken.

Heute blickt die Finanzwelt gespannt auf die Europäische Zentralbank (EZB), die im Laufe des Tages ihre neue Zinsentscheidung verkünden wird. Doch viele Banken haben längst vorgelegt: Zahlreiche Geldhäuser haben ihre Konditionen für Sparer bereits spürbar verbessert.

Wie eine Auswertung des Vergleichsportals Verivox von mehr als 800 Banken zeigt, sind die Zinsen für Tages- und Festgeld in den vergangenen Wochen weiter gestiegen. Bundesweit verfügbare Festgeldangebote mit zwei Jahren Laufzeit bringen aktuell durchschnittlich 2,34 Prozent. Beim Tagesgeld erhalten Bestandskunden im Schnitt 1,34 Prozent.

Einzelne Banken locken Neukunden sogar mit mehr als vier Prozent Zinsen. Und auch einige Sparkassen zahlen inzwischen zeitweise über drei Prozent. Doch das könnte erst der Anfang sein: Wird die EZB-Entscheidung die Sparzinsen weiter nach oben treiben?

Seit dem Iran-Krieg ziehen die Sparzinsen wieder an

Seit dem Ausbruch des Iran-Kriegs sind die Durchschnittszinsen für bundesweit verfügbare Festgeldangebote mit zwei Jahren Laufzeit laut Verivox um mehr als einen Viertelprozentpunkt gestiegen: von 2,07 auf aktuell 2,34 Prozent. Vor einem Jahr lag der Durchschnitt noch bei exakt 2,0 Prozent.

  • Tages- oder Festgeld: Welche Anlageform sich für Sie lohnt

Beim Tagesgeld fällt der Anstieg deutlich moderater aus. Die regulären Bestandskundenzinsen bundesweit verfügbarer Angebote kletterten seit Beginn des Konflikts um 0,04 Prozentpunkte auf derzeit 1,34 Prozent. Vor einem Jahr lag der Durchschnitt bei 1,27 Prozent.

Nahezu unverändert bleiben die Tagesgeldzinsen bei regionalen Instituten. Örtliche Sparkassen zahlen im Schnitt 0,38 Prozent, regionale Genossenschaftsbanken durchschnittlich 0,44 Prozent.

Die Jagd nach Neukunden: Bis zu vier Prozent aufs Tagesgeld

Deutlich mehr Bewegung gibt es bei befristeten Aktionsangeboten für Neukunden. Am 20. Mai startete die Digitalbank Chase, die zur US-Großbank J.P. Morgan gehört, mit einem Tagesgeldzins von vier Prozent in Deutschland. Zu diesem Zeitpunkt war das der mit Abstand höchste Zinssatz am Markt.

  • t-online-Zinscheck: 4-Prozent-Tagesgeld von Chase heizt den Wettbewerb an

Nur einen Tag später zog die Norisbank nach. Die Direktbank aus dem Deutsche-Bank-Konzern bietet Neukunden unter bestimmten Voraussetzungen ebenfalls vier Prozent. Bei Chase gilt der Spitzenzins für vier Monate. Danach erhalten Kunden den regulären Tagesgeldzins von aktuell zwei Prozent. Bei der Norisbank müssen Sparer zusätzlich ein Girokonto eröffnen. Dafür gilt der Aktionszins für sechs Monate, bevor der reguläre Zinssatz von derzeit 0,75 Prozent greift.

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