Bewerbungsverfahren gestartet
SWR gibt Details zu Eurovision Song Contest 2027 bekannt
16.07.2026 – 07:41 UhrLesedauer: 2 Min.
Das deutsche Bewerbungsverfahren für den Eurovision Song Contest 2027 beginnt. Ab sofort bis zum 21. September werden Bewerbungen entgegengenommen, wie der Südwestrundfunk mitteilte.
Erst vor wenigen Monaten fand in Wien der Eurovision Song Contest (ESC) statt. Sarah Engels, die Deutschland mit dem Song „Fire“ vertrat, landete auf dem 23. Platz. Jetzt wird der Blick nach vorn gerichtet: Das deutsche Bewerbungsverfahren für den ESC 2027 hat begonnen. Seit Mittwoch bis zum 21. September werden Bewerbungen entgegengenommen, wie der Südwestrundfunk (SWR) mitteilte.
Der Sender forderte gezielt nicht nur Sängerinnen und Sänger auf, sondern auch Songwriter. Gesucht würden „professionelle Acts mit Songs, die künstlerische Glaubwürdigkeit mit kreativer Exzellenz verbinden“.

Der ESC ist der am meisten beachtete internationale Musikwettbewerb. 2027 gibt es eine Neuheit: Wie vor zwei Wochen bekannt wurde, nimmt Kanada erstmals teil. In diesem Jahr gewann die bulgarische Künstlerin Dara mit dem Titel „Bangaranga“, weswegen der Wettbewerb im kommenden Mai in Bulgarien stattfindet.
Auch „musikalische Nischen“ sind gefragt
Der SWR konkretisierte in seinem Bewerbungsaufruf die Anforderungen. Es sei wichtig, „dass performende Artists, die sich bewerben, bereits einige Bühnenerfahrung mitbringen, herausragende gesangliche Qualitäten haben und über ein professionelles Business-Umfeld verfügen“. Dabei würden nicht nur etablierte Künstlerinnen und Künstler gesucht, sondern auch „hochtalentierte“ Newcomerinnen und Newcomer „mit Persönlichkeit, auch aus musikalischen Nischen“.
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Sie sollten sich „auf der Bühne etwas trauen“ und außerdem „ungewöhnlich und einzigartig“ sein – „auch und gerade im internationalen Zusammenhang“. Die Beiträge sollen in einem mehrstufigen Verfahren für das deutsche Finale ausgesucht werden. Dieses soll dem SWR zufolge voraussichtlich im Februar stattfinden und als Liveshow in der ARD übertragen werden.
Der SWR ist in Deutschland in Zusammenarbeit mit dem Hessischen Rundfunk federführend beim deutschen ESC-Finale und für die Übertragung des ESC. Beim Bewerbungsverfahren stützt er sich den Angaben nach auf die Erfahrungen von 2026. Es werde von einem externen Expertenteam aus der deutschen Musikbranche begleitet.
Diesem gehörten Produzent und Songwriter Jules Kalmbacher, Songwriter und Producer Pele Loriano, Florian Müller aus der Musikwirtschaft mit internationalem Fokus, die selbstständige Musikmanagerin Celina Spanier und Artist- und Labelmanagerin Lilly Behling an.
