Leichtathletik-EM

Kurz vor dem Ziel: Sturz-Drama um Topfavoritin

13.08.2026 – 14:56 UhrLesedauer: 1 Min.

Audrey Werro: Hier kam die Schweizerin ins Fallen. (Quelle: IMAGO/Tomas Sisk/imago)

Audrey Werro gilt bei der Leichtathletik-EM als Topfavoritin über 800 Meter. Doch im Halbfinale stürzt sie und fällt heftig auf die Laufbahn.

Die Schweizer Topfavoritin Audrey Werro ist im Halbfinale über 800 Meter bei den Leichtathletik-Europameisterschaften in Birmingham heftig gestürzt, kann aber dennoch im Finale am Freitagabend starten.

Die Weltjahresbeste stürzte in Führung liegend kurz vor der Zielgeraden, krachte mit dem Körper auf die harte Laufbahn und blieb dann für einige Sekunden mit schmerzverzerrtem Gesicht liegen. Anschließend stand die 22-Jährige wieder auf – und lief sogar noch ins Ziel, um noch über einen möglichen Protest die Finalchance zu wahren.

Das hatte Erfolg: TV-Aufnahmen zeigen, dass Audrey Werro am Fuß von der linken Hand der Französin Anaïs Bourgoin getroffen wurde. Somit darf die Schweizerin doch noch am Finale über die 800 Meter teilnehmen.

„Es ist schwierig, zu erklären. Ich fühlte mich sehr gut und dann eine Sekunde später war ich auf dem Boden. Ich habe mich entschieden, das Rennen zu beenden“, hatte Werro, die in diesem Jahr die drittschnellste Zeit der Geschichte über 800 Meter lief, zunächst im ZDF gesagt.

Die einzige deutsche Halbfinal-Teilnehmerin Smilla Kolbe schied bei der EM aus. Sie wurde in ihrem Lauf Sechste und verpasste damit das Finale am Freitagabend.

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