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Sturmböen in Frankfurt und Hessen erwartet

wochentlich.deBy wochentlich.de29 Juni 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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Sturmböen in Frankfurt und Hessen erwartet
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DWD warnt

Nach den Hitzerekorden drohen Unwetter – dann kommt Abkühlung


28.06.2026 – 14:49 UhrLesedauer: 2 Min.

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Blitz über Frankfurt, vom großen Feldberg aus gesehen (Archivbild): Der DWD erwatet Gewitter und teils Unwetter – dann soll es sich abkühlen. (Quelle: IMAGO/Jan Eifert/imago)

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Nach den heißesten jemals gemessenen Tagen in Hessen steht die Wetterwende bevor: Der Deutsche Wetterdienst warnt vor teils schweren Gewittern mit Unwettergefahr. Danach gehen die Temperaturen deutlich zurück.

Nach den Rekordtemperaturen endet die extreme Hitzewelle mit Gewittern und Unwettern. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt für den Sonntagnachmittag und die Nacht zum Montag vor teils schweren Gewittern mit Unwetterpotenzial. Anschließend setzt sich von Nordwesten her kühlere Luft durch.

Mit 41,3 Grad in Bad Nauheim war am Samstag nach vorläufigen DWD-Daten der höchste jemals registrierte Wert in Hessen gemessen worden. Erst am Freitag war am Frankfurter Flughafen mit 40,3 Grad ein neuer Landesrekord aufgestellt worden – der damit nur einen Tag Bestand hatte. Auch in Frankfurt wurde am Samstag erstmals die 41-Grad-Marke überschritten: Im Westend wurden 41,2 Grad, am Flughafen 41,1 Grad gemessen.

DWD warnt vor Unwettern

Auch bundesweit purzeln derzeit die Wetterrekorde. In der Nacht zum Sonntag wurde nach vorläufigen DWD-Angaben die wärmste Nacht in Deutschland seit Beginn der Aufzeichnungen gemessen. Im ostsächsischen Kubschütz sank die Temperatur demnach nicht unter 29,4 Grad. Der bisherige Rekord lag bei 27,2 Grad und stammte aus dem Jahr 2003.

  • So heiß war es noch nie: 41 Grad in Frankfurt
  • Rekord: Deutschland erlebt heißeste Nacht seit Beginn der Aufzeichnungen

Am Sonntag gilt in Hessen zunächst noch einmal verbreitet eine extreme Wärmebelastung. In Frankfurt wurden am Nachmittag bereits 37 Grad gemessen, bis zum Abend sind örtlich noch bis zu 38 Grad möglich.

Ab dem Nachmittag steigt dann die Unwettergefahr deutlich. Der DWD erwartet teils schwere Gewitter mit heftigem Starkregen zwischen 25 und 40 Litern pro Quadratmeter innerhalb einer Stunde, größerem Hagel und schweren Sturmböen bis 100 km/h. Strichweise seien sogar 40 bis 60 Liter Starkregen in kurzer Zeit möglich.

Die Gewitter können bis in die Nacht zum Montag anhalten. Erst im Laufe des Montags ziehen sie allmählich nach Osten ab.

Hitzewelle endet zum Wochenstart

Mit dem Wetterumschwung kommt die von so vielen lang ersehnte Abkühlung nach der extremen Hitze. Am Montag steigen die Temperaturen in Hessen nur noch auf 27 bis 31 Grad, in Frankfurt werden voraussichtlich 29 Grad erreicht. In der Nacht zum Dienstag kühlt es auf 14 bis 19 Grad ab – nach mehreren tropischen Nächten mit Tiefstwerten über 20 Grad.

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