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Studie zeigt, sie sind sozialer als gedacht

wochentlich.deBy wochentlich.de23 November 2025Keine Kommentare2 Mins Read
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Studie zeigt, sie sind sozialer als gedacht
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Studie deckt auf

Das machen Sie falsch, wenn Ihre Katze Sie nicht mag


Aktualisiert am 23.11.2025 – 09:34 UhrLesedauer: 2 Min.

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Katzen zeigen unmissverständlich, wenn sie jemanden nicht mögen. Eine Studie hat den Grund untersucht. (Quelle: bedo/getty-images-bilder)

Studien bestätigen immer wieder: Katzen sind sozialer als bisher gedacht. Ein Experiment zeigt, dass sie nur bestimmten Menschen gegenüber ablehnend sind.

Katzen haben den Ruf, eigensinnig und egoistisch zu sein. Anders als Hunde hören sie nur dann, wenn sie wirklich wollen. Das heißt nicht, dass Katzen Menschen nicht mögen – sie haben lediglich ihren eigenen Kopf und lassen sich nur schwer trainieren.

Manche Menschen können Katzen deswegen nicht ausstehen. Aber vielleicht wissen die Tiere auch mehr als wir selbst. Laut einer Studie verhalten sich Katzen nicht kategorisch ablehnend gegenüber Menschen – sondern nur gegenüber bestimmten Personen.

In der Untersuchung, die zwei Tierverhaltensforscherinnen der Oregon State University durchführten und im Fachblatt „Behavioural Processes“ veröffentlichten, wurde das Verhalten von 46 Katzen getestet. 23 der Tiere lebten im Tierheim, die anderen 23 hatten einen Besitzer.

Jeweils eine Katze wurde mit einer für sie fremden Person in einen Raum gesetzt. Die Teilnehmer wurden angewiesen, die Katze zwei Minuten lang zu ignorieren. Dann durften sie sich den Tieren widmen – sie streicheln, mit ihnen spielen, ihren Namen rufen. Sowohl bei den Heimtieren als auch bei den Hauskatzen machten die Wissenschaftler dieselbe Beobachtung: Wenn ihnen mehr Aufmerksamkeit gezeigt wurde, schenkten sie auch mehr Aufmerksamkeit.

Im Umkehrschluss: Wurden die Tiere eher ignoriert, ignorierten sie umgekehrt die Menschen auch. Wer also Katzen nicht mag, weil sie nicht kuscheln kommen oder einen nicht beachten, könnte selbst dafür verantwortlich sein.

Allerdings hat die Aufmerksamkeit von Katzen auch ihre Grenzen. Denn das Experiment zeigte auch, dass es den Tieren wichtig war, die Kontrolle zu bewahren. In der Studie heißt es: „Sie sind nicht grundsätzlich distanziert. Sie wollen aber die Wahl haben.“ Hat die Katze also genug von den Kuscheleinheiten, sollte man sie auch gehen lassen.

Es gibt diverse Studien, die zeigen, dass Katzen sozialer sind, als wir bisher dachten. So zeigte eine Untersuchung aus dem Jahr 2017 etwa, dass manche Katzen Interaktionen mit Menschen sogar gegenüber Futter und Spielzeug vorziehen.

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