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Studenten bauen eigenen Rennwagen für internationalen Wettbewerb

wochentlich.deBy wochentlich.de30 April 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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Studenten bauen eigenen Rennwagen für internationalen Wettbewerb
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Für internationalen Wettbewerb

Studenten bauen eigenen Rennwagen


30.04.2026 – 11:34 UhrLesedauer: 3 Min.

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Der Rennwagen der TU-Studenten im Jahre 2025 bei „Formula Student“ in Österreich: Die Wagen fahren auch autonom. (Quelle: lodholz)

Planen, Designen, Bauen: In Berlin-Mitte entsteht ein Rennwagen – allein von Studenten konstruiert. Was hinter dem besonderen Projekt steckt.

Ein Projekt in Dauerschleife: Seit 20 Jahren bauen Generationen von Studenten der Technischen Universität (TU) Jahr für Jahr einen eigenen Rennwagen. Und mit diesem treten sie bei einem internationalen Wettbewerb an, dem „Formula Student“.

Dabei konkurrieren über 100 studentische Teams aus aller Welt miteinander. Aber es geht nicht nur um den Vergleich der Wagen, sondern um Wissensaustausch und Unternehmergeist. Das Projekt der TU gibt es bereits seit 2005 – und soll Studenten dabei helfen, theoretische Lerninhalte mit praktischen Erfahrungen zu verknüpfen. Außerdem sollen die Grenzen des Motorsports erweitert werden.

Doch wo fängt man an, wenn am Ende ein funktionstüchtiger Rennwagen an den Start gehen muss? Carl Brinkmann, technischer Leiter beim Projekt, sagt: „Konkret läuft das Projekt in Phasen ab“. Zum Start des Wintersemesters gebe es eine Konzeptwoche, in der das Team beschließt, was am nächsten Auto geändert werden sollte. Dabei orientiere man sich auch stark am Auto des Vorjahres, denn jedes Jahr soll der Rennwagen optimiert werden.

Danach folgt laut Brinkmann die Designphase, in der der Rennwagen konstruiert wird. Daneben stehe die Einarbeitung neuer Mitglieder sowie die Auswahl und Bestellung des Materials an. Zeitgleich gehe das Team dann in die „Kaltakquise“, sagt Lisa Galler, Teamleiterin für Finanzen bei „FaSTTUbe“ (Formula Student Team der TU Berlin). Denn zum großen Teil sind sie bei der Finanzierung auf Sponsoren angewiesen.

Studenten aus den unterschiedlichsten Fachbereichen wie Bauingenieurwesen, Design oder Wirtschaft arbeiten daran – jeder mindestens 20 Stunden pro Woche. Galler sagt: „Es gab natürlich auch mal Studenten, bei denen das Zeitmanagement nicht ganz gepasst hat“.

Trotz des hohen Arbeitsaufwands arbeiten sowohl Brinkmann als auch Galler gerne an dem Projekt. „Drumherum baut man auch seinen Freundeskreis auf“, sagt Brinkmann. In Zukunft wolle er auch im Bereich Motorsport arbeiten. Auch Galler sieht Vorteile in den praktischen Erfahrungen im Finanzwesen, die bei der späteren Jobsuche hilfreich sein können.

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