Gruppe bekennt sich zur Tat

Giffey: Stromausfall in Berlin „mit Brandsätzen“ verursacht

Aktualisiert am 04.01.2026 – 12:22 UhrLesedauer: 1 Min.

Noch bis Donnerstag könnten Teile des Berliner Südwestens ohne Strom bleiben: Nun hat sich eine Gruppe zur Tat bekannt. (Quelle: Michael Kappeler/dpa/dpa-bilder)

Die Berliner Wirtschaftssenatorin und der Regierende Bürgermeister haben sich zu den Hintergründen des Stromausfalls geäußert. Derweil bekennt eine Gruppe die Tat für sich.

Der großflächige Stromausfall im Südwesten Berlins mit zehntausenden betroffenen Haushalten ist nach Angaben von Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD) vorsätzlich mit Brandsätzen verursacht worden.

Es handle sich „eindeutig“ um eine „Vorsatzhandlung“, sagte Giffey am Sonntag in der Bundeshauptstadt. Die betroffene Brücke am Teltowkanal, an der fünf Hochspannungs- und zehn Mittelspannungskabel zerstört worden seien, sei „mit Brandsätzen versehen worden“. Mehr zu den Auswirkungen kann hier nachgelesen werden.

Die linksextreme „Vulkangruppe“ soll den Anschlag auf das Stromnetz im Berliner Südwesten für sich reklamieren. Im Bekennerschreiben sei die Rede von einer „gemeinwohlorientierten Aktion“, berichtete der „Tagesspiegel“. Der Staatsschutz des Landeskriminalamts halte das Schreiben für echt.

Auch der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) äußerte sich am Sonntag zu dem politisch motivierten Anschlag. Wie der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) sagte, waren die Täter „offenkundig Linksextremisten“.

Die Schäden am Stromnetz sind nach Angaben des Betreibers Stromnetz Berlin so schwerwiegend und die Reparatur so kompliziert, dass die Notlage außergewöhnlich lange dauern wird. Erst am Donnerstagnachmittag könnten voraussichtlich alle Stromkunden wieder versorgt werden.

Nach dem Brand tauchte ein Bekennerschreiben auf, das vom für politische Straftaten zuständigen Staatsschutz auf Echtheit geprüft wurde.

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