Close Menu
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Was geht ab

Jonny Hill zeigt ein seltenes Foto zum 95. Geburtstag

2 Oktober 2026

In diesem Ranking schneiden die Discounter sehr schlecht ab

2 Oktober 2026

BGH kippt den Aufschlag nach Klage

2 Oktober 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
  • Home
  • Buy Now
Facebook X (Twitter) Instagram Pinterest Vimeo
Wöchentlich
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Subscribe
Wöchentlich
You are at:Home»Finanzen»Steuerzahlerbund prangert „Verschwendung in Millionenhöhe“ an
Finanzen

Steuerzahlerbund prangert „Verschwendung in Millionenhöhe“ an

wochentlich.deBy wochentlich.de1 Oktober 2026Keine Kommentare3 Mins Read
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
Share
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email Copy Link

Teure Förderprogramme

Steuerzahlerbund kritisiert „Verschwendung in Millionenhöhe“


01.10.2026 – 00:00 UhrLesedauer: 3 Min.

Stolberg in Sachsen-Anhalt: Das Umweltministerium finanzierte den Kauf von rund 1.000 Hektor Wald zu einem Preis, der mehrere Millionen Euro über dem gutachterlich ermittelten Wert lag.Vergrößern des Bildes

Stolberg in Sachsen-Anhalt: Das Umweltministerium finanzierte den Kauf von rund 1.000 Hektor Wald zu einem Preis, der mehrere Millionen Euro über dem gutachterlich ermittelten Wert lag. (Quelle: allOver-MEV/imago-images-bilder)

Aktuelle Zeit:0:00Gesamtdauer:0:00

Millionen für Tablets, Schwimmbäder und Stadtbäume: Der Steuerzahlerbund kritisiert, wie Länder und Kommunen Fördergeld aus Sondertöpfen nutzen.

Der Bund der Steuerzahler wirft der Politik vor, mit komplizierten Förderprogrammen Verschwendung zu begünstigen. In einem Sonderkapitel seines neuen „Schwarzbuch 2026/27“, das t-online vorab vorliegt, kritisiert der Verband ein undurchsichtiges System aus Fördertöpfen, Sonderprogrammen und unterschiedlichen Zuständigkeiten. Die Folge seien Fehlanreize und Doppelstrukturen, die für Steuerzahler teuer werden.

Förderprogramme würden häufig „aus unterschiedlichen Töpfen, mit unterschiedlichen Richtlinien und ohne jede Abstimmung aufgelegt“, heißt es in dem Kapitel. Dadurch sei es bereits zu Steuergeldverschwendung in Millionenhöhe gekommen. Der Steuerzahlerbund spricht von „vergifteten Geschenken“: Fördermittel wirkten auf den ersten Blick attraktiv, könnten Kommunen und Länder aber zu Projekten verleiten, die ohne Zuschüsse womöglich nicht beschlossen worden wären.

Kritik an Sondervermögen

Besonders kritisch blickt der Verband auf das Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität. Die Frage sei nicht, ob Investitionen in Infrastruktur nötig seien, sondern ob das Geld tatsächlich zusätzliche und wachstumswirksame Investitionen ermögliche – oder ob bestehende Aufgaben aus den regulären Haushalten ausgelagert und kurzfristige politische Wünsche finanziert würden.

Der Bund der Steuerzahler verweist dabei auf eine Analyse seines Deutschen Steuerzahlerinstituts. Demnach werde das sogenannte Zusätzlichkeitskriterium in der Praxis weitgehend ausgehöhlt. Eigentlich soll das Sondervermögen zusätzliche Investitionen ermöglichen. Nach Darstellung des Verbands würde der Bund dieses Kriterium im Finanzplanungszeitraum bis 2030 jedoch in keinem Jahr erfüllen, wenn die Investitionsausgabenquote um verzerrende Sondereffekte bereinigt werde. Auch mehrere Wirtschaftsforschungsinstitute, der Sachverständigenrat Wirtschaft und der Bundesrechnungshof waren bereits zu ähnlichen Einschätzungen gekommen.

Zur Einordnung

Der Bund der Steuerzahler ist ein Lobbyverband, der den sparsamen Umgang mit Steuergeldern einfordert.
Mit seinem jährlich erscheinenden „Schwarzbuch“ will er Fälle von Verschwendung öffentlich anprangern und politischen Druck aufbauen. Die Auswahl ist jedoch subjektiv – es handelt sich nicht um amtliche Prüfungen, sondern um Bewertungen des Verbands.

100 Milliarden Euro für Länder und Kommunen

Besonders problematisch findet der Verband den Anteil für Länder und Kommunen. Für diesen Topf von 100 Milliarden Euro gelte nach Darstellung des Steuerzahlerbunds kein Zusätzlichkeitskriterium. Die Länder hätten damit faktisch „einen Freibrief, den Sonderschuldentopf als Verschiebebahnhof zu nutzen“.

Als Beispiele nennt der Verband unter anderem 800 Millionen Euro in Niedersachsen für Schüler-Tablets, Mittel in Sachsen für eine Olympia-Bewerbung, 113 Millionen Euro im Saarland für Schwimmbadsanierungen sowie fast eine Milliarde Euro in Berlin für die Pflanzung von 600.000 Stadtbäumen.

Der Steuerzahlerbund stellt dabei nicht grundsätzlich infrage, dass solche Vorhaben gesellschaftlich sinnvoll sein können. Seine Kritik richtet sich vielmehr gegen die Finanzierung über Sondertöpfe und Förderstrukturen, die aus Sicht des Verbands zu wenig klar priorisiert und kontrolliert werden.

Reformversprechen der Bundesregierung

Im Sonderkapitel greift der Verband auch die Reformankündigungen der Bundesregierung auf: Im Koalitionsvertrag 2025 ist vorgesehen, die kommunale Förderprogrammstruktur mit Blick auf Ziel und Wirkung zu optimieren. Zudem sollen Beantragung und Umsetzung vereinfacht, Nachweispflichten reduziert und Verfahren vollständig digitalisiert werden.

Der Bund der Steuerzahler bewertet diese Richtung grundsätzlich als richtig. Zugleich warnt der Verband, die Geschichte der Förderpolitik in Deutschland sei „reich an gut gemeinten Reformankündigungen“. Entscheidend sei nun, ob Programme tatsächlich gestrichen oder lediglich umbenannt würden und ob die versprochene Digitalisierung diesmal gelinge.

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
wochentlich.de
  • Website

Related Posts

Nike verschärft Sparprogramm – Stellenabbau angekündigt

2 Oktober 2026

Solaranlagenbauer EKD zahlungsunfähig – 340 Jobs in Gefahr

1 Oktober 2026

Insolventer Discounter schließt weitere 43 Filialen

1 Oktober 2026
Leave A Reply Cancel Reply

Redakteurfavoriten

In diesem Ranking schneiden die Discounter sehr schlecht ab

2 Oktober 2026

BGH kippt den Aufschlag nach Klage

2 Oktober 2026

Nur 2,5 Stunden von Nürnberg – Kurort wirkt wie Zeitreise

2 Oktober 2026

Bei Dreiergesprächen noch keine Einigung über Antisemitismus

2 Oktober 2026

Neueste Beiträge

Plötzlich fliegen Tennisbälle von den Tribünen

2 Oktober 2026

Sarah Kuttner sagt Termine ab: Schlechte Nachricht von Frauenärztin

2 Oktober 2026

Acht Fälle gezählt – doch es gibt mehr

2 Oktober 2026

Recent Posts

  • Jonny Hill zeigt ein seltenes Foto zum 95. Geburtstag
  • In diesem Ranking schneiden die Discounter sehr schlecht ab
  • BGH kippt den Aufschlag nach Klage
  • Nur 2,5 Stunden von Nürnberg – Kurort wirkt wie Zeitreise
  • Bei Dreiergesprächen noch keine Einigung über Antisemitismus

Recent Comments

Es sind keine Kommentare vorhanden.
© 2026 wochentlich

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.