„Es ist so frustrierend“
Olympiasiegerin spricht über Arbeitslosigkeit
07.11.2026 – 15:19 UhrLesedauer: 2 Min.
Stephanie Rice war einst die beste Athletin ihrer Sportart. Nach ihrer Karriere ist sie mit einer völlig anderen Realität konfrontiert.
An den Sommer 2008 denkt Stephanie Rice wahrscheinlich gerne zurück. Drei Goldmedaillen brachte die Australierin aus Peking mit nach Hause. Die damalige Weltklasse-Schwimmerin gewann sowohl über die 200 Meter als auch über die 400 Meter Lagen als auch in der Freistil-Staffel. Rice war obenauf.
Mehr als 18 Jahre später ist die Lage eine völlig andere. Rice ist nicht mehr im Leistungssport, hat ihre Karriere vor einigen Jahren beendet. Zuletzt hatte sie mit Arbeitslosigkeit zu kämpfen, wie auf Instagram erzählte. „Es ist so frustrierend“, sagte sie in einem Video, kommentierte dazu, fügte zudem an, in acht Monaten mehr als 130 Bewerbungen geschrieben zu haben.
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Für Rice ergibt die erfolglose Suche „keinen Sinn“, denn: „Ich bin erfahrener, besser ausgebildet und fähiger als je zuvor … und doch stehe ich überall vor verschlossenen Türen.“
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Die gläubige Christin habe in der Zeit viel gebetet und auf ein Zeichen Gottes gewartet. „Letzte Woche habe ich während eines Gebetsspaziergangs zu Gott gesagt: Wenn das hier nicht klappt, nehme ich das als Zeichen dafür, dass du nicht willst, dass ich mich gerade jetzt in einen Vollzeitjob stürze“, schrieb sie auf Instagram.
Als dann drei Stunden später eine Absage kam, fasste sie einen anderen Entschluss: Es soll in die Selbstständigkeit gehen. Bis zum Jahresende plant sie, einen Businessplan in die Tat umzusetzen, die ihr während eines Gebets in den Sinn gekommen sei. Ihr Fazit: „In den letzten 63 Tagen des Jahres 2026 werde ich mich also voll und ganz auf die Geschäftsidee konzentrieren, die Gott mir ins Herz gelegt hat, und einfach abwarten, was dabei herauskommt.“