7. Tuvalu

Der Meeresspiegel ist zwischen Australien und Hawaii, hier liegt Tuvalu mit seinen Atollen, in den letzten 30 Jahren doppelt so stark gestiegen wie im globalen Durchschnitt. Bis zu 95 Prozent des Landes könnten bis 2100 überflutet sein. Tuvalu gilt als eines der ersten Länder, die durch den Klimawandel unbewohnbar werden könnte. Internationale Unterstützung wird in dem Fall für das Überleben entscheidend sein.

8. Marshallinseln

In der Hauptstadt Majuro ist der Landverlust bereits sichtbar. Ein Prozess, der nicht mehr nur Zukunftsszenario, sondern Realität ist. Sturmfluten überspülen immer häufiger Straßen und Häuser. Viele Bewohner denken bereits über Auswanderung nach. Das Majuro-Atoll ist ein langgestrecktes Korallenatoll, das als Hauptinsel des Staates die meisten Regierungsgebäude, Geschäfte und rund die Hälfte der Bevölkerung beherbergt.

9. Salomonen

Mehrere kleine Inseln der Salomonen (im Südpazifik östlich von Papua-Neuguinea) sind bereits vollständig verschwunden. Küstenerosion und steigende Wasserstände bedrohen zunehmend die Existenz des Inselstaats. Einige Dorfgemeinschaften mussten ihre Heimat schon aufgeben. Der Verlust von Land bedeutet oft auch den Verlust kultureller Identität.

10. Vanuatu

Das Land östlich von Australien ist ohnehin häufig von Zyklonen betroffen. In Kombination mit steigenden Meeresspiegeln verschärft sich die Bedrohung weiter. Vanuatu gehört laut Klimarisiko-Index regelmäßig zu den am stärksten gefährdeten Staaten weltweit. Die Schäden durch Naturkatastrophen belasten die Wirtschaft erheblich.

11. Venedig

Die Lagunenstadt im Nordosten Italiens kämpft seit Jahren mit steigenden Wasserständen und „sinkt“ jährlich um ein bis zwei Millimeter. In den vergangenen 20 Jahren kam es zu zahlreichen schweren Überschwemmungen. Langfristig könnten Teile der Stadt unbewohnbar werden. Mit dem Flutschutzsystem „Mose“ versucht Italien gegenzusteuern. Experten warnen jedoch, dass dies keine dauerhafte Lösung sein könnte.

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