Sonnenbrille und Baseballkappe als Tarnung
TV-Star unterstützt DFB-Elf in New York
26.06.2026 – 02:00 UhrLesedauer: 2 Min.
Stefan Raab tauchte beim WM-Spiel Deutschland gegen Ecuador auf – mit Sonnenbrille und Cap gut getarnt. Wem er fröhlich zuwinkte, überrascht.
Mit Sonnenbrille und Baseballcap hatte er sich unter die Masse gemischt – doch Stefan Raab blieb beim WM-Gruppenspiel Deutschland gegen Ecuador im New Yorker MetLife-Stadion nicht lange unentdeckt. Kameras hielten den TV-Star auf der Tribüne fest, wo er gut gelaunt in die Runde grüßte.
Dabei galt sein Winken einem bekannten Gesicht: Bastian Schweinsteiger stand zu dem Zeitpunkt unten auf dem Rasen des Stadions in East Rutherford, wo er gemeinsam mit Moderatorin Esther Sedlaczek die ARD-Vorberichterstattung bestritt. Ein Fotograf hielt den Moment fest, als Raab seinem Kollegen aus dem TV-Geschäft zuwinkte.
Stefan Raab ist begeisterter Fußball-Fan und liebt den FC
Auf den Bildern trägt Raab legere Kleidung – eine weite Jeans, dazu ein graues T-Shirt. In einer Hand hielt er ein weißes Stück Stoff, bei dem es sich um ein DFB-Trikot gehandelt haben könnte.
Dass Raab ein Fußballbegeisterter ist, ist bekannt. Vor allem der 1. FC Köln liegt ihm am Herzen – wenngleich er Heimspiele im Kölner Rhein-Energie-Stadion in der Regel unauffällig verfolgt. Öffentliche Auftritte sind für den Entertainer, der nach langer Pause vor zwei Jahren ins Fernsehgeschäft zurückgekehrt war, nach wie vor eher selten.
Stefan Raab macht bittere Erfahrung auf Stadiontribüne
Sportlich hatte das Gruppenspiel für die DFB-Elf keine große Bedeutung mehr: Der Einzug ins Sechzehntelfinale als Gruppensieger stand nach dem vorangegangenen 2:1-Erfolg gegen die Elfenbeinküste bereits fest. Julian Nagelsmanns Mannschaft trat entsprechend ohne Druck an – und geriet dennoch früh unter Zugzwang. Sané erzielte zwar in der zweiten Minute die Führung, Ecuador glich aber durch Angulo in der 9. Minute aus. Am Ende verlor Deutschland 1:2.
Für die Südamerikaner bedeutete der Sieg das Weiterkommen; für das DFB-Team war es die erste Niederlage nach einer Serie von elf Siegen. Stefan Raab musste auf der Tribüne also eine bittere Erfahrung machen – zumindest sportlich. Ins Sechzehntelfinale geht die Mannschaft mit einem kleinen Dämpfer, gespielt wird es übrigens im selben Stadion, in dem Raab an diesem Abend saß und in dem auch das WM-Finale ausgetragen wird.
