Kurios: Bereits zum vierten Mal in dieser Saison treffen der deutsche Rekordmeister und die Schwaben aufeinander. Die bisherigen drei Duelle konnten die Bayern meist deutlich für sich entscheiden: 2:1 im Supercup, 5:0 auswärts in der Bundesliga-Hinrunde, 4:2 zuhause in der Rückrunde. Effenberg ist trotzdem überzeugt: „Stuttgart muss sich vor den Bayern nicht verstecken. Der VfB hat sich über die Saison Platz vier mit der Champions-League-Qualifikation redlich verdient. Das wird sie nochmals beflügeln.“

Zehn DFB-Profis auf dem Platz

Der 57-Jährige warnt: „Stuttgart hat viele Waffen im Spiel nach vorn – und die Bayern bieten immer etwas an. Die Offensive mit Deniz Undav, Ermedin Demirović, Jamie Leweling und Chris Führich wird auf ihre Chancen lauern und kann die Bayern in Verlegenheit bringen.“ Die Zahlen belegen die Gefährlichkeit des VfB: Mit 71 erzielten Toren waren die Schwaben nach den Bayern die torgefährlichste Mannschaft der abgelaufenen Spielzeit.

Im Finale am Samstag werden sich indes auch insgesamt zehn deutsche WM-Fahrer gegenüberstehen: Jamal Musiala, Jonathan Tah, Joshua Kimmich, Leon Goretzka, Aleksandar Pavlović und Lennart Karl auf Seiten der Bayern, Undav, Leweling, Angelo Stiller und Alexander Nübel bei der Elf von Trainer Sebastian Hoeneß.

Manuel Neuer, den Bundestrainer Julian Nagelsmann am Donnerstag in den DFB-Kader für die WM berufen und zur deutschen Nummer eins gemacht hatte, wird als Vorsichtsmaßnahme wegen Beschwerden an der Wade nicht im Münchner Tor stehen, ihn ersetzt erneut Jonas Urbig. Schon im letzten Bundesligaspiel der Saison gegen Köln wurde Neuer nach 60 Minuten für Urbig ausgewechselt.

„Es macht keinen Sinn, ihn ins Tor zu stellen mit dem Risiko, dass er sich schwerst verletzten könnte“, sagte Bayern-Sportvorstand Max Eberl bei einer Veranstaltung am Freitag in Berlin. „Deswegen haben wir alle gemeinsam entschieden, so schwer es dem Manu auch gefallen ist, auf das Finale zu verzichten.“

Share.
Leave A Reply

Exit mobile version