In seinem Restaurant
Starkoch Herrmann kocht für krebskranke Kinder
03.08.2026 – 19:10 UhrLesedauer: 2 Min.
Ein Verein ermöglichte krebskranken Kindern und ihren Eltern ein Essen im Nürnberger Restaurant des TV-Kochs Alexander Herrmann. Aufgetischt wurde nur das, was sie essen wollten.
Kinderträume wahr werden lassen – genauer gesagt: Träume von krebskranken Kindern. Für Moderatorin Alexandra Polzin ist das mittlerweile eine Tradition. Sie ist seit zehn Jahren Schirmherrin des Vereins „Traumzeit“: ein gemeinnütziger Verein, der sich das Ziel gesetzt hat, Wünsche von krebskranken Kindern und deren Familien zu erfüllen.
Zum Ferienstart gab es für die „Traumzeit“-Kinder und deren Familien nun ein besonderes Erlebnis: ein Mittagessen im Nürnberger Restaurant „Fränk’ness“ von Alexander Herrmann und ein anschließendes Treffen mit dem Koch und TV-Star.
Event für Kinder: Wie ein richtiges Familienfest
Insgesamt 42 Gäste begrüßte Herrmann, darunter 12 krebskranke Kinder. Auch Alexandra Polzin, die sonst oft auf dem Homeshoppingkanal HSE moderiert, war dabei und unterstützte die Aktion mit ihrem Ehemann, Sportmoderator Gerhard Leinauer: „Es ist für mich jedes Mal eine Herzensangelegenheit, hier dabei zu sein und den Kindern ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern“, so Polzin.
Statt auf steife Etikette setzte Alexander Herrmann auf Gemütlichkeit und Kommunikation. Serviert wurde nach dem Sharing-Prinzip: Die Gerichte aus der „Fränk’ness“-Küche wurden in der Mitte platziert, auf den typischen „2-Meter-Fränk’ness-Brettla“, wie der Starkoch erklärte. Jeder durfte zugreifen, probieren und teilen – eben wie bei einem großen, fröhlichen Familienfest.
„Essen verbindet die Menschen, und das gemeinsame Teilen bringt alle an einen Tisch“, so Gründerin Nadine Guggenberger. Viele der Kinder hätten seit ihrer Erkrankung einen eingeschränkten Speiseplan oder trauten sich an einige Gerichte nicht heran. Mit dem Sharing-Prinzip könnten sie ohne Zwang Neues ausprobieren und neue Geschmacksrichtungen entdecken.
Starkoch Alexander Herrmann hat nur eine Regel
Alexander Herrmann erzählte, er habe gern bei der Aktion der Stiftung mitgemacht: „Wenn es mir gelingt, den Kindern und Eltern durch diesen Aufenthalt einen warmen und schönen Moment zu geben – mehr kann man sich nicht wünschen.“
