Michael Pennington

Star Wars-Schauspieler mit 82 Jahren verstorben


11.05.2026 – 04:29 UhrLesedauer: 2 Min.

Michael Pennington bei der Enthüllung einer Gedenkplakette für den Schauspielkollegen Sir John Gielgud 2017 in London. (Quelle: John Phillips/Getty Images)

Der britische Schauspieler Michael Pennington ist tot. Er war einer der herausragenden Shakespeare-Interpreten. Berühmt machte ihn aber eine andere Rolle.

Es war eine seiner kleinsten Sprechrollen, aber jene, die Michael Pennington berühmt machte. In dem Film „Star Wars: Episode VI – Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ spielte er den Todesstern-Kommandanten Moff Jerjerrod. Mit der Rolle erlangte er unter Filmfans Kultstatus. Daneben war Pennington vor allem am Theater aktiv, übernahm tragende Rollen in zahlreichen Shakespeare-Dramen wie Hamlet, Richard II., Romeo und Julia, Macbeth und König Lear. Shakespeares Werk hatte sich Pennington zeitlebens auf vielfältige Weise verschrieben.

Am Sonntag ist der britische Schauspieler mit 82 Jahren verstorben, wie britische Medien berichten, darunter auch die Zeitung „The Telegraph“. Angaben zu den Umständen seines Todes wurden nicht gemacht.

Legendär wurde Penningtons Dialog mit Film-Bösewicht Darth Vader in George Lucas‘ Star Wars-Sequel „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ von 1983. Da zeigt sich Lord Vader gegenüber Moff Jerjerrod äußerst besorgt, ob des mangelnden Fortschritts des neu geplanten Todessterns – eine tödliche Kampfstation, mit denen die Sith-Herrscher die rebellischen Jedi in Schach halten wollen. Vader kündigt deshalb einen Besuch des Imperators an und droht dem sichtlich verängstigten Kommandanten mit ernsthaften Konsequenzen. Jerjerrod verspricht Besserung und verspricht, die Bemühungen zum Bau des neuen Todessterns zu verstärken. „Das kann ich nur für sie hoffen“, sagt Vader mit drohendem Unterton. „Denn der Imperator wird weitaus weniger nachsichtig sein, als ich es bin.“

Der Dialog hat es nicht nur unter Star Wars-Fans zu Berühtmheit gebracht, er ging als eine der prägenden Szenen der Science-Fiction-Saga in die Filmgeschichte ein. Pennington war hingegen nicht ganz so glücklich mit der Nachwirkung seines Auftritts im Star Wars-Kosmos. Auch Jahrzehnte später sei er noch von Fans auf die Szene angesprochen worden, sagte er laut „Telegraph“ einmal in einem Interview.

„Man sollte [den Star Wars-Auftritt] nicht überbewerten. Ich spiele nun schon seit 20 Jahren Theater und die Leute bitten mich immer noch um Autogramme und sagen dann: ‚Wenn du jemals wieder schauspielern solltest, lass es uns bitte wissen.'“

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