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Spritpreise steigen auf Höchststand seit Mai

wochentlich.deBy wochentlich.de2 Juli 2026Keine Kommentare3 Mins Read
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Spritpreise steigen auf Höchststand seit Mai
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Nach Aus des Tankrabatts

Benzinpreis sprengt wichtige Marke


Aktualisiert am 02.07.2026 – 16:00 UhrLesedauer: 2 Min.

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Der erwartete Preisanstieg ist da: Benzin und Diesel kosteten am Mittag mehr als zwei Euro. (Quelle: Sven Hoppe/dpa/dpa-bilder)

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Der staatliche Steuerrabatt auf Benzin und Diesel ist ausgelaufen, die Spritpreise steigen. Wer weniger zahlen will, kann mithilfe des eigenen Fahrstils sparen.

Nach dem Ende des Tankrabatts sind die Spritpreise deutlich angestiegen. Laut ADAC kostete ein Liter Superbenzin der Sorte E10 am Mittwoch im bundesweiten Tagesdurchschnitt 2,016 Euro. Das war der höchste Wert seit dem 5. Mai. Diesel kostete im Schnitt 1,959 Euro pro Liter. Auch das ist ein Höchstwert seit Mai.

Die Preise haben bereits angezogen

Im Vergleich zum Dienstag stieg der Preis für E10 um 9,3 Cent und für Diesel um 10 Cent. Allerdings hatten beide Kraftstoffe bereits in den Tagen vor dem Ende des Rabatts zugelegt. Allein am Dienstag waren es 6,2 Cent bei Benzin und 7,5 Cent bei Diesel. Der Steuerrabatt betrug 16,7 Cent pro Liter Benzin.

Die Mineralölbranche verwies auf die hohe Nachfrage in den letzten Tagen des Rabatts. Der ADAC kritisiert hingegen, dass die Preise bereits seit Wochen zu hoch seien und das Ende des Rabatts zu früh eingepreist worden sei.

Auch der übliche Preisverlauf an den Tankstellen hat sich zuletzt verändert. Während die Preise sonst im Laufe des Nachmittags deutlich sinken, ist dieser Effekt zuletzt weitgehend ausgeblieben.

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Wer die höheren Preise ausgleichen will, kann seinen Fahrstil ändern. Kraftstoff spart vor allem, wer früh hochschaltet, vorausschauend fährt und unnötiges Bremsen vermeidet.

So sparen Sie Sprit beim Fahren

Bei gleicher Geschwindigkeit verbraucht ein Motor in einem höheren Gang deutlich weniger Kraftstoff. Wer vor einer roten Ampel den Fuß vom Gas nimmt und erst spät auskuppelt, nutzt die Schubabschaltung. In diesem Moment fließt kein Kraftstoff mehr. Dauert ein Stopp länger als 20 Sekunden, ist es besser, den Motor abzuschalten. Bei neueren Fahrzeugen übernimmt das die Start-Stopp-Automatik.

Auf der Autobahn bestimmt das Tempo den Verbrauch besonders stark. So verbraucht ein Auto bei 160 km/h fast 40 Prozent mehr Kraftstoff als bei 130 km/h. Wer ein Automatikgetriebe hat, sollte das Öko-Programm nutzen.

Es wird kommen: Das generelle Tempolimit auf deutschen Autobahnen sei unausweichlich, sagt DUH-Chef Jürgen Resch.Vergrößern des Bildes
Mäßiges Tempo ist ideal: Wer schneller fährt, kommt kaum schneller an – hat aber deutlich höhere Kosten. (Quelle: IMAGO/Frank Hoermann/SVEN SIMON)

Je nach Außentemperatur und Fahrzeug kann die Klimaanlage den Verbrauch deutlich erhöhen. Im Sommer schadet es jedoch der Konzentration, wenn man die Klimaanlage ganz abschaltet. Das Öffnen der Fenster oder des Schiebedachs ist kaum hilfreich, da es die Luftströmung verzögert und den Verbrauch ebenfalls erhöht.

Auch der Reifendruck zählt. Bereits 0,2 bar zu wenig erhöhen den Verbrauch um zehn Prozent. Ein zu hoher Druck verringert dagegen die Haftung, verlängert den Bremsweg und macht das Lenken unsicher. Der Druck muss den Herstellerangaben entsprechen.

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