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Auto

Spritpreise: Düstere ADAC-Prognose für 2024

wochentlich.deBy wochentlich.de14 Dezember 2023Keine Kommentare2 Mins Read
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Spritpreise: Düstere ADAC-Prognose für 2024
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Tanken war zuletzt recht günstig, doch eine Entscheidung der Bundesregierung wird das bald ändern. Der ADAC sagt, worauf sich Autofahrer jetzt einstellen müssen.

Die Kraftstoffpreise an den Tankstellen setzen ihren Abwärtstrend fort, vor allem Diesel ist wieder günstiger geworden. Ein Liter Diesel kostet im bundesweiten Durchschnitt 1,696 Euro, das sind 1,9 Cent weniger als in der Vorwoche. Auch Super E10 ist mit durchschnittlich 1,717 Euro pro Liter um 1,5 Cent günstiger geworden. Damit sind die Spritpreise bereits die achte Woche in Folge gesunken.

Warum ist der Sprit so günstig?

Hauptursache für den Rückgang an den Zapfsäulen sind vor allem die gesunkenen Rohölnotierungen. Ein Barrel Rohöl der Sorte Brent kostet derzeit rund 73 US-Dollar und damit etwa vier US-Dollar weniger als in der Vorwoche. Damit bewegen sich die Ölpreise in der Nähe des niedrigsten Niveaus seit fast einem halben Jahr. Trotz der Steuersenkung auf Diesel beträgt der aktuelle Preisunterschied zu Benzin nur 2,1 Cent.

Und warum wird das Tanken wieder teurer?

Tanken und Heizen mit fossilen Energieträgern wird ab dem 1. Januar 2024 schneller teurer als ursprünglich geplant. Die Koalition unter Führung von Wirtschaftsminister Robert Habeck und Finanzminister Christian Lindner hat beschlossen, den CO2-Preis nicht wie geplant auf 40 Euro pro Tonne, sondern auf 45 Euro anzuheben. Derzeit liegt der CO2-Preis bei 30 Euro pro Tonne.

Die Einnahmen aus der Preiserhöhung fließen in den Klima- und Transformationsfonds, aus dem unter anderem Klimaschutzprojekte finanziert werden. Genau diesem Fonds hatte das Bundesverfassungsgericht Mitte November 60 Milliarden Euro entzogen. Die Preiserhöhung soll helfen, diese Lücke zu schließen.

Die Erhöhung des CO2-Preises ist Teil des ursprünglichen Preisplans der Großen Koalition. Für das Jahr 2025 ist ein weiterer Anstieg auf 55 Euro pro Tonne vorgesehen.

Wie hoch wird der Anstieg?

Nach Angaben des ADAC müssen Benziner mit Mehrkosten von 1,4 Cent pro Liter rechnen. Insgesamt könnte der Liter Benzin rechnerisch um rund 4,3 Cent teurer werden. Auf Dieselfahrer könnte ein Aufschlag von 1,6 Cent zukommen, was insgesamt zu einer Verteuerung von rund 4,7 Cent führen könnte. Auch Gas wird um 0,39 Cent pro Kilowattstunde teurer, Heizöl um 4,8 Cent pro Liter.

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