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Panorama

Sprachnachricht von Gina H. lässt aufhorchen

wochentlich.deBy wochentlich.de2 September 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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Brisanter Vermerk im Fall Fabian

Gina H. soll JVA-Beamte in Unterwäsche begrüßt haben


Aktualisiert am 02.09.2026 – 07:50 UhrLesedauer: 3 Min.

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Die Angeklagte Gina H. und der Tümpel, an dem der achtjährige Fabian gefunden wurde (Montage): Die 30-Jährige soll den Jungen mit sechs Messerstichen getötet haben. (Quelle: Bernd Wüstneck/dpa /Collage: Heike Aßmann)

Im Fabian-Prozess kommen verstörende Sprachnachrichten von Gina H. ans Licht. Ein Schöffe fragt eine Zeugin, ob die Angeklagte unangemessen in der JVA aufgetreten sei. Der 25. Prozesstag im Überblick.

Am 25. Prozesstag im Fall des getöteten achtjährigen Fabian aus Güstrow haben abgespielte Sprachnachrichten der Angeklagten Gina H. einen Einblick in das Innenleben der 30-Jährigen wenige Tage nach dem Leichenfund gegeben. Zum einen machte sie der Mutter des Getöteten Vorwürfe – zum anderen legen Vermerke ein unangemessenes Verhalten der Angeklagten in der Gefängniszelle nahe.

Fabian war am 10. Oktober vergangenen Jahres mit sechs Messerstichen getötet und seine Leiche anschließend verbrannt worden. Gefunden wurde der tote Junge aus Güstrow (Landkreis Rostock) erst vier Tage später an einem Tümpel bei Klein Upahl – von der Angeklagten Gina H. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass sie mit dem Mord einen Streitpunkt in der Beziehung zu Fabians Vater aus dem Weg räumen wollte. Dieser hatte sich zwei Monate vor der Tat von der 30-Jährigen getrennt. Inzwischen sind beide wieder ein Paar und er glaubt an ihre Unschuld. Für Gina H. gilt die Unschuldsvermutung.

Laut RTL und „Bild“-Zeitung erhob Gina H. in einer Sprachnachricht an eine Bekannte einige Tage nach dem Leichenfund Vorwürfe an Fabians Mutter Dorina L. Diese habe das Thema in den Medien „hochgepusht“. „Nicht mal die Promis machen das so, wenn ihren Kindern irgendwas passiert“, sagte sie demnach.

Der Fall Fabian war von Beginn an auf großes öffentliches Interesse gestoßen – zahlreiche Medien berichteten intensiv von der Suche nach dem Kind und den anschließenden Mordermittlungen. Auch daran störte sich Gina H. offenbar, wie der „Stern“ berichtete. Demnach habe sie in einer Sprachnachricht gesagt: „Und jetzt plötzlich trauert ganz MV (Mecklenburg-Vorpommern, Anm. d. Red.), obwohl ihn keiner kennt. Ich finde das nicht schlimm, ich finde es auch schön, diese Anteilnahme. Aber wen interessiert es, wenn andere Kinder sterben? (…) Fabian kannte niemand.“ Wenn Kinder an Krebs stürben, werde „auch nicht so ein Aufriss“ gemacht. Gina H. weiter: „Andere Kinder, die missbraucht werden, so wie ich damals in Güstrow, da hat auch kein Hahn nach gekräht.“

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