Close Menu
WöchentlichWöchentlich
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Was geht ab
Londons Mordrate ist auf Rekordtief, da der Bürgermeister sagt, dies widerlege Trumps „dystopische“ Behauptungen

Londons Mordrate ist auf Rekordtief, da der Bürgermeister sagt, dies widerlege Trumps „dystopische“ Behauptungen

12 Januar 2026
Finanzamt braucht im Schnitt 47,9 Tage für Steuerbescheid

Finanzamt braucht im Schnitt 47,9 Tage für Steuerbescheid

12 Januar 2026
SPD legt Konzept zu Erbschaftssteuer vor: Große Vermögen stärker besteuern

SPD legt Konzept zu Erbschaftssteuer vor: Große Vermögen stärker besteuern

12 Januar 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
Webgeschichten
WöchentlichWöchentlich
Bulletin
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
WöchentlichWöchentlich
Home»Politik
Politik

Spionage-Verdacht – BND-Mitarbeiter vor Gericht

wochentlich.deVon wochentlich.de13 Dezember 20234 Min Gelesen
Facebook Twitter LinkedIn Reddit Telegram WhatsApp Pinterest Tumblr VKontakte Email
Spionage-Verdacht – BND-Mitarbeiter vor Gericht
Share
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email
Spionage-Verdacht – BND-Mitarbeiter vor Gericht

Ein Mitarbeiter des deutschen Auslandsgeheimdienstes soll während des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine für Moskau spioniert haben. Nun stehen er und ein möglicher Komplize vor Gericht.

Die Bundesanwaltschaft wertet es als Landesverrat: Ein Mitarbeiter des Bundesnachrichtendienstes (BND) soll Russland geheime Informationen gegeben haben.

Knapp ein Jahr nach der Festnahme des 53-Jährigen beginnt heute in Berlin unter hohen Sicherheitsvorkehrungen der Prozess zu einem der spektakulärsten Spionagefälle der vergangenen Jahre. Mitangeklagt ist ein 32 Jahre alter Diamantenhändler als mutmaßlicher Komplize.

Die Vorwürfe der Bundesanwaltschaft

Die beiden Deutschen sollen im Herbst 2022 – einige Monate nach Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine – in zwei Fällen geheime Informationen an den russischen Geheimdienst FSB weitergegeben haben. Für ihre Dienste soll dieser beide Angeklagten entlohnt haben: BND-Mitarbeiter Carsten L. mit 450.000 Euro und Geschäftsmann Arthur E. mit mindestens 400.000 Euro.

Den Ermittlern zufolge soll Carsten L. im September und im Oktober 2022 neun interne BND-Dokumente an seinen Arbeitsplätzen in Berlin und Pullach bei München ausgedruckt oder abfotografiert haben. Arthur E. soll die ausspionierten geheimen Informationen dann dem russischen Geheimdienst übergeben und sich dafür mehrfach mit FSB-Mitarbeitern in Moskau getroffen haben. Arrangiert haben soll die Treffen ein russischer Unternehmer, den E. kannte. Laut Anklage buchte und finanzierte dieser auch die Flugreisen des Geschäftsmannes.

Die Festnahme der Männer

Carsten L. wurde am 21. Dezember 2022 in Berlin festgenommen, seine Wohnung und der Arbeitsplatz wurden durchsucht. Arthur E. wurde im Januar 2023 als mutmaßlicher Mittäter bei der Einreise aus den USA am Flughafen München gefasst. Die Ermittlungen dazu seien in enger Zusammenarbeit mit dem BND und mit Unterstützung der US-Bundespolizei FBI geführt worden, hieß es damals. Beide Männer sitzen seitdem in Untersuchungshaft. Am 24. August erhob die Bundesanwaltschaft Anklage.

So läuft der Prozess ab

Nach Gerichtsangaben sind zunächst 51 Prozesstage bis zum 17. Juli 2024 angesetzt. Wegen vieler als geheim eingestufter Informationen könnte die Verhandlung teilweise unter Ausschluss der Öffentlichkeit erfolgen. Es gelten strengste Sicherheitsmaßnahmen. Handys und Laptops sind im Verhandlungssaal nicht erlaubt. Auch Armbanduhren oder Schmuckstücke wie Siegelringe oder Medaillons dürfen nicht getragen werden. Selbst Füller oder Kugelschreiber sind tabu. Nach Gerichtsangaben werden vor Ort Stifte für Notizen bereitgestellt.

„Wenn es um Geheimdienste geht, muss man sich etwas an James Bond orientieren“, kommentierte Gerichtssprecherin Lisa Jani das Vorgehen. Solche strengen Sicherheitsmaßnahmen gab es demnach auch bei dem Prozess zur spektakulären Entführung des vietnamesischen Ex-Managers Trinh Xuan Thanh in Berlin im Sommer 2017. Wegen geheimdienstlicher Agententätigkeit und Beihilfe zur Freiheitsberaubung hatte das Berliner Kammergericht 2018 einen ebenfalls aus Vietnam stammenden Angeklagten und 2023 einen Tathelfer zu jeweils mehrjährigen Haftstrafen verurteilt.

Bewertung der Bundesanwaltschaft

Nach Einschätzung der Bundesanwaltschaft handelt es sich im jetzigen Spionagefall um ein Staatsgeheimnis im Sinne des Strafgesetzbuchs. Dessen Weitergabe soll „in beiden Fällen zur Gefahr eines besonders schweren Nachteils für die äußere Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland“ geführt haben.

In ihrer Anklage geht die Bundesanwaltschaft außerdem von Landesverrat jeweils in einem besonders schweren Fall aus. Dieser kann mit einer Freiheitsstrafe von mindestens fünf Jahren bis hin zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe geahndet werden – beispielsweise dann, wenn der Täter eine verantwortliche Position missbraucht hat, die ihn zur Wahrung von Staatsgeheimnissen besonders verpflichtet.

Andere Vorfälle beim BND

Der BND ist der Auslandsnachrichtendienst Deutschlands. Die Behörde mit rund 6500 Mitarbeitern informiert die Bundesregierung über Entwicklungen von außen- und sicherheitspolitischer Bedeutung.

Zuletzt flog dort 2014 ein sogenannter Maulwurf – ein Doppelagent – auf. Das Münchner Oberlandesgericht sprach den 32-Jährigen später wegen jahrelanger Spionage des Landesverrats sowie der Verletzung von Dienstgeheimnissen schuldig und verurteilte ihn zu acht Jahren Haft. Der gelernte Bürokaufmann hatte zwischen 2008 und 2014 mehr als 200 teils streng geheime BND-Dokumente an den US-Geheimdienst CIA weitergegeben und dafür mindestens 80.000 Euro kassiert.

Die Dimensionen des Falls um Carsten L. und Arthur E. bezeichnete der Grünen-Fraktionsvize Konstantin von Notz als „durchaus gravierend“. „Er steht exemplarisch für massive Versäumnisse bei der Eigensicherung“, sagte der Vorsitzende des Parlamentarischen Kontrollgremiums dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Es sei „richtig und äußerst wichtig, den Fall zum Anlass zu nehmen, die Sicherheitsvorkehrungen innerhalb der Nachrichtendienste grundlegend zu überprüfen“.

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email Reddit Telegram WhatsApp

In Verbindung stehende Artikel

SPD legt Konzept zu Erbschaftssteuer vor: Große Vermögen stärker besteuern

SPD legt Konzept zu Erbschaftssteuer vor: Große Vermögen stärker besteuern

Kanzler Merz in Indien bei Modi: Der zufriedene Friedrich

Kanzler Merz in Indien bei Modi: Der zufriedene Friedrich

Weg frei für Schulze statt Haseloff in Sachsen-Anhalt

Weg frei für Schulze statt Haseloff in Sachsen-Anhalt

CDU und SPD billigen Rücktritt von Reiner Haseloff

CDU und SPD billigen Rücktritt von Reiner Haseloff

SPD legt Konzept zu Erbschaftssteuer vor

SPD legt Konzept zu Erbschaftssteuer vor

CDU billigt vorzeitigen Rücktritt Rainer Haseloffs

CDU billigt vorzeitigen Rücktritt Rainer Haseloffs

Dobrindt fordert mehr Befugnisse für Nachrichtendienste

Dobrindt fordert mehr Befugnisse für Nachrichtendienste

Regierung will Entwicklungszusammenarbeit neu ausrichten

Regierung will Entwicklungszusammenarbeit neu ausrichten

Klingbeil und Wadephul mit getrennten Fliegern in Washington: Die Gründe

Klingbeil und Wadephul mit getrennten Fliegern in Washington: Die Gründe

Redakteurfavoriten

Finanzamt braucht im Schnitt 47,9 Tage für Steuerbescheid

Finanzamt braucht im Schnitt 47,9 Tage für Steuerbescheid

12 Januar 2026
SPD legt Konzept zu Erbschaftssteuer vor: Große Vermögen stärker besteuern

SPD legt Konzept zu Erbschaftssteuer vor: Große Vermögen stärker besteuern

12 Januar 2026
Kylian Mbappé bedankt sich bei gefeuertem Trainer Alonso

Kylian Mbappé bedankt sich bei gefeuertem Trainer Alonso

12 Januar 2026
ZDF-Serie „Ku’damm“ überrascht mit Rückkehrer – und einem Ausstieg

ZDF-Serie „Ku’damm“ überrascht mit Rückkehrer – und einem Ausstieg

12 Januar 2026

Neueste Beiträge

Fahrgast zeigt Zugbegleiterin Pornos auf Handy – Polizeieinsatz

Fahrgast zeigt Zugbegleiterin Pornos auf Handy – Polizeieinsatz

12 Januar 2026
Anklage fordert Höchststrafe für Ex-Nachbarn

Anklage fordert Höchststrafe für Ex-Nachbarn

12 Januar 2026
Kanzler Merz in Indien bei Modi: Der zufriedene Friedrich

Kanzler Merz in Indien bei Modi: Der zufriedene Friedrich

12 Januar 2026

Your source for the serious news. This demo is crafted specifically to exhibit the use of the theme as a news site. Visit our main page for more demos.

We're social. Connect with us:

Facebook X (Twitter) Instagram Pinterest YouTube

Subscribe to Updates

Get the latest creative news from FooBar about art, design and business.

Facebook X (Twitter) Instagram Pinterest
© 2026 Wochentlich. Alle Rechte vorbehalten.

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.