Taylor Sheridan sicherte sich Oscar-Kandidaten für sein Spin-off
09.10.2026 – 06:38 UhrLesedauer: 2 Min.
„1923“: Helen Mirren spielt eine der Hauptrollen in der Serie. (Quelle: IMAGO/JIM RUYMEN/imago)
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Für die Serie „Yellowstone“ setzte Serienschöpfer Taylor Sheridan auf Kinostar Kevin Costner. Im Spin-off „1923“ holte er zwei weitere Oscar-prämierte Schauspieler vor die Kamera.
Noch vor wenigen Jahren schien das Western-Genre tot. Doch 2018 bewies Sheridan mit seinem Überraschungserfolg „Yellowstone“ das Gegenteil. Die Serie entwickelte sich rasch zum gefeierten TV-Hit und legte den Grundstein für ein weitverzweigtes Serien-Universum. „1923“ ergänzt als Prequel die Hauptserie und das Spin-off „1883“.
Darum geht es in „1923“
Jacob (Harrison Ford) und Cara Dutton (Helen Mirren) kämpfen auf ihrer Ranch um das Überleben ihrer Familie, ihrer Arbeiter und ihrer Herden. Die Zwanzigerjahre bringen politische und wirtschaftliche Turbulenzen, die das Paar mit aller Kraft abzuwehren versucht.
Doch nicht nur äußere Krisen setzen den Duttons zu. Auch innerhalb der Familie brodelt es. Besonders die Spannungen mit ihrem Neffen Spencer (Brandon Sklenar), der im Ausland auf Großwildjagd geht, sorgen für Konflikte. Ihre Söhne Jack (Darren Mann) und Jacob (James Badge Dale) stehen ihnen dabei so gut es geht zur Seite.
Wie sehenswert ist „1923“?
Die Meinungen zu „1923“ gehen auseinander. Die britische Tageszeitung „The Guardian“ schrieb über die erste Folge: „Die Premiere vermittelt die groben emotionalen Umrisse eines Epos – das Gefühl von weitreichenden Ambitionen –, ohne dass die Gefühle bisher noch besonders konkret ausgeprägt wären. Dennoch gibt es mehr Gründe dafür als dagegen, weiterzuschauen, vor allem dank Ford und Mirren, die als Leinwandlegenden überzeugen.“
Mit 94 Prozent der Pressestimmen stimmen laut der Bewertungsplattform „Rotten Tomatoes“ die Mehrheit der Medien dieser Meinung zu. Vom Publikum gibt es dagegen deutlich weniger Zuspruch: „1923“ erreicht nur 55 Prozent. Die internationale Filmdatenbank „IMDb“ vergibt 8,3 von 10 möglichen Punkten.
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Oscar-Stars sind Teil des „Yellowstone“-Universums
Kevin Costner spielte in der Hauptserie „Yellowstone“ die zentrale Rolle und trug maßgeblich zum Erfolg bei. „1923“ blickt, wie schon „1883“, in die Vergangenheit der Dutton-Familie. Helen Mirren, Oscar-Preisträgerin, war so begeistert von der Geschichte, dass sie mit „1923“ ihren ersten Western drehte, wie sie dem Filmmagazin „Deadline“ verriet.
An ihrer Seite steht Harrison Ford, Oscar-nominiert und bereits durch den Sci-Fi-Western „Cowboys & Aliens“ genreerfahren. In der Rolle des Jacob Dutton fühlt er sich offenbar wohl. Obwohl eine dritte Staffel von „1923“ noch nicht bestätigt ist, zeigt Ford Interesse an einer Rückkehr auf die Dutton-Ranch. Laut des Entertainmentmagazins „serienjunkies.de“ äußerte er sich positiv zu einer möglichen Fortsetzung.
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