Wegen Bauarbeiten
Keine Fahrten nach Hürth und Brühl: Linie 18 wochenlang gesperrt
31.07.2026 – 09:03 UhrLesedauer: 2 Min.
Die Stadtbahnlinie 18 zwischen Köln und Bornheim wird im August wochenlang gesperrt. Fahrgäste müssen mit Umstiegen und längeren Reisezeiten rechnen.
Wer im August mit der Stadtbahnlinie 18 zwischen Köln und Bornheim unterwegs ist, muss mehr Zeit einplanen. Die Häfen und Güterverkehr Köln AG (HGK) lässt während der Sommerferien Gleise, Oberleitungen und technische Anlagen entlang der Strecke erneuern. Dafür wird der betroffene Abschnitt vom 10. bis zum 31. August, jeweils bis 3 Uhr, für den Stadtbahnverkehr gesperrt.
Von der Sperrung betroffen ist die Strecke zwischen Köln-Klettenberg und Bornheim. Reguläre Bahnen der Linie 18 können dort während der Arbeiten nicht fahren. Die Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) richten nach Angaben der HGK einen Schienenersatzverkehr ein. Fahrgäste müssen sich dadurch auf längere Reisezeiten, zusätzliche Umstiege und veränderte Abfahrtsorte einstellen.
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Die HGK bündelt in dem Sperrzeitraum mehrere Arbeiten. Unter anderem werden Oberleitungsanlagen im Kölner Süden sowie Schienen und Schwellen in den Bereichen Hürth-Kendenich, Brühl-Vochem, Brühl-Schwadorf und Waldorf erneuert. In Bornheim stehen außerdem Kabelarbeiten und vorbereitende Untersuchungen an.
KVB-Linie 18: Unterführung in Fischenich gesperrt
Weitere Einschränkungen gibt es am Haltepunkt Fischenich. Dort wird bereits vom 3. August bis zum 18. September die Fußgängerunterführung saniert und während der Arbeiten vollständig gesperrt. Fahrgäste können den Bahnsteig weiterhin über die barrierefreie Fußgängerrampe erreichen. Eine Umleitung soll ausgeschildert werden.
An der Unterführung werden unter anderem die Überbauplatte unter den Gleisen, die Lichtkuppel und die Beleuchtung erneuert. Zudem sollen Wandflächen, Bodenbeläge und Treppenanlagen instand gesetzt werden.
Anwohner müssen mit Baulärm rechnen
Anwohner entlang der Strecke müssen sich neben den Verkehrsbehinderungen möglicherweise auch auf Baulärm einstellen. Damit sämtliche Maßnahmen innerhalb der vorgesehenen Sperrpause abgeschlossen werden können, soll teilweise nachts und an Wochenenden gearbeitet werden. Die dafür erforderlichen Genehmigungen liegen laut HGK vor.
Die HGK begründet die gleichzeitige Durchführung der Arbeiten damit, dass dadurch spätere Eingriffe in den Bahnverkehr reduziert werden sollen. Für Fahrgäste bedeutet die Bündelung allerdings zunächst eine mehrwöchige Unterbrechung einer wichtigen Verbindung zwischen Köln, Hürth, Brühl und Bornheim.
