1,5 Tonnen Granaten im Wald
Spaziergänger macht explosiven Fund in Berlin
23.05.2026 – 14:40 UhrLesedauer: 1 Min.
Ein Mann stößt bei einer Schatzsuche mit Metalldetektor auf 1,5 Tonnen sowjetische Munition. Sprengstoffexperten des Landeskriminalamts rücken an.
Bei einem Spaziergang im Berliner Wald hat ein Mann einen ungewöhnlichen Fund gemacht. Mit seiner Metallsonde stieß er auf 59 sowjetische Granaten aus dem Zweiten Weltkrieg. „Da lag dann wohl etwas mehr als nur Holz im Wald von Pankow…“, teilte die Berliner Polizei auf Instagram mit. Mehrere Zeitungen berichteten über den Fall.
„Stück für Stück werden die Granaten gesichert, geborgen und fachgerecht abtransportiert“, berichtete die Polizei weiter. Es handle sich um einen stillen, hochkonzentrierten Einsatz mitten im Wald.
Granaten werden kontrolliert gesprengt
„Für die Dauer der Maßnahmen wird der Bereich abgesperrt. Eine Gefahr für Dritte bestand zu keinem Zeitpunkt“, hieß es weiter. Die alten Granaten sollen nun auf einem Sprengplatz kontrolliert gesprengt werden.
Die Polizei postete bei Instagram auch ein Bild des ungewöhnlichen Funds. Was zunächst klein gewirkt habe, sei später alles andere als das gewesen. Ihre spezialisierten Kräfte des Landeskriminalamts hätten dann vor Ort bestätigt, dass es sich um Weltkriegsmunition handle: 59 unverschossene Granaten sowjetischer Bauart mit einem Gesamtgewicht von rund 1,5 Tonnen.
