Höhere Zusatzbeiträge für 2026 angekündigt hatten zunächst 20 Kassen, wie Auswertungen von Vergleichsportalen mit Stand von Donnerstag ergaben. Bei zunächst 28 Kassen solle der variable Beitrag stabil bleiben, ermittelte das Portal Verivox. Die Spanne der Zusatzbeiträge lag demnach vorerst zwischen 2,18 und 4,39 Prozent, wie auch das Portal Check24 mitteilte – verglichen mit der amtlichen Orientierungsmarke für 2026 von durchschnittlich 2,9 Prozent.
Zum gesamten Beitrag, den sich Arbeitnehmer und Arbeitgeber teilen, gehört neben dem jeweiligen Zusatzbeitrag der allgemeine Satz von 14,6 Prozent. Bei Anhebungen des Zusatzbeitrags haben Mitglieder ein Sonderkündigungsrecht. Erst Anfang 2025 hatte es eine Welle kräftiger Erhöhungen gegeben.
Warken betonte, dass die Herausforderungen im nächsten Jahr noch höher sein werden, da für 2027 eine Finanzlücke im zweistelligen Milliardenbereich zu erwarten sei. „Wir sind fest entschlossen, die notwendigen Maßnahmen auf den Weg zu bringen, um auch für 2027 Beitragserhöhungen zu vermeiden.“ Die Ministerin hat bereits ein nächstes Sparpaket „für alle Bereiche“ angekündigt.
