Close Menu
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Was geht ab

Prognose, Ergebnisse und Auszählung im Überblick

20 September 2026

So läuft der Wahlabend von 18 Uhr bis nachts

20 September 2026

RB-Leipzig-Star Brajan Gruda muss gegen Leverkusen verletzt raus

20 September 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
  • Home
  • Buy Now
Facebook X (Twitter) Instagram Pinterest Vimeo
Wöchentlich
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Subscribe
Wöchentlich
You are at:Home»Politik»Sozialverbände kritisieren Lindner-Vorstoß als „Unfug“
Politik

Sozialverbände kritisieren Lindner-Vorstoß als „Unfug“

wochentlich.deBy wochentlich.de23 Januar 2024Keine Kommentare3 Mins Read
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
Sozialverbände kritisieren Lindner-Vorstoß als „Unfug“
Share
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email Copy Link

Sozialverbände kritisieren den Vorstoß von Bundesfinanzminister Christian Lindner, den Steuerfreibetrag für Kinder anzuheben. Das sei „ungerecht“.

Sozialverbände haben den Vorstoß von Finanzminister Christian Lindner (FDP) kritisiert, den Steuerfreibetrag für Kinder anzuheben, ohne gleichzeitig das Kindergeld zu erhöhen. „Mit seinen Plänen zum Kinderfreibetrag zementiert der Finanzminister die Ungleichbehandlung von Spitzenverdienern und Familien mit mittleren und niedrigen Einkommen“, sagt Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbands zu t-online.

Es sei eine „schreiende Ungerechtigkeit“, dass Spitzenverdiener durch die Erhöhung des Kinderfreibetrags eine monatliche Entlastung von 377 Euro hätten, während alle anderen lediglich 250 Euro Kindergeld erhalten würden. „Alle Kinder müssen dem Staat gleich viel wert sein“, so Schneider. Der Deutsche Paritätische Wohlfahrtsverband fordere eine schrittweise Anhebung des Kindergelds auf 377 Euro, damit es mit der Entlastung der Spitzenverdiener gleichziehe. In einem ersten Schritt sei eine Erhöhung des Kindergelds auf 300 Euro angezeigt, so der Verband auf Anfrage von t-online.

Auch die Diakonie Deutschland sieht in den Plänen Lindners eine Benachteiligung von Familien mit kleineren und mittleren Einkommen. „Das verfassungsrechtlich garantierte Existenzminimum gilt für alle Kinder, nicht nur für Kinder reicher Eltern“, zitiert der Verband Diakonie-Sozialvorständin Maria Loheide in einer Mitteilung. „Steigt der Kinderfreibetrag, muss auch das Kindergeld steigen. Alles andere wäre ungerecht“, so Loheide. Die Diskussion mache deutlich, dass es dringend eine sozial gerechte Kindergrundsicherung brauche, in der alle Leistungen zusammengeführt sein müssten.

Kinderschutzbund kritisiert Lindners Pläne als „Unfug“

Ähnlich sieht das der Kinderschutzbund: „Es ist eine Frechheit, wie das aktuelle System klammheimlich über die Kinderfreibeträge die Kinder von Spitzenverdiener:innen massiv begünstigt. Das kostet jährlich Milliarden!“, so Daniel Grein, Bundesgeschäftsführer des Kinderschutzbundes in einer Mitteilung. „Gerade in Zeiten vermeintlich knapper Kassen sollten alle Regierungsbeteiligten ein besonders großes Interesse daran haben, die vorhandenen Mittel möglichst so effizient einzusetzen, dass sie den größten Effekt haben und jene unterstützen, die es wirklich brauchen“, mahnt Grein. Alles andere sei „unfair und schlichtweg Unfug!“

Kinder der arbeitenden Mitte, die nur das Kindergeld beziehen, würden, so der Kinderschutzbund, durch die Pläne Lindners bis zu 118 Euro weniger an staatlichem Zuschuss pro Monat erhalten. „Bis zur Volljährigkeit der Kinder summiert sich das auf über 25.000 Euro Unterschied, der durch bessere Absetzmöglichkeiten von teuren Privatschulen, Kindermädchen und vielem mehr sogar noch deutlich höher ausfallen kann“, befürchtet der Bundesverband. Das widerspreche dem Versprechen der Ampelkoalition, die Schere zwischen Arm und Reich zu verringern.

Die Pläne von Bundesfinanzminister Christian Lindner waren am Freitag bekannt geworden. Demnach soll der Steuerfreibetrag für Kinder angehoben werden, ohne gleichzeitig das Kindergeld zu erhöhen. Das Kindergeld sei schon im November 2022 wegen steigender Preise auf 250 Euro erhöht worden, hieß es aus dem Ministerium. „Ziel des Ministers ist es, die Menschen weiter zu entlasten“, teilte ein Sprecher mit. Bei der SPD stießen Lindners Pläne auf Kritik. Parteichef Lars Klingbeil kritisierte den Vorstoß als „ungerecht“, weil damit nur Familien mit sehr hohen Einkommen entlastet würden.

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
wochentlich.de
  • Website

Related Posts

So läuft der Wahlabend von 18 Uhr bis nachts

20 September 2026

Linken-Kandidat ruft zu „Wahlintifada“ auf

20 September 2026

Wahlpanne in Rostock – Bürger müssen Bus

20 September 2026
Leave A Reply Cancel Reply

Redakteurfavoriten

So läuft der Wahlabend von 18 Uhr bis nachts

20 September 2026

RB-Leipzig-Star Brajan Gruda muss gegen Leverkusen verletzt raus

20 September 2026

Lola Weippert ließ Formel-1-Star abblitzen

20 September 2026

OB Krause pausiert – Gay Sunday ohne schwulen Bürgermeister

20 September 2026

Neueste Beiträge

„Tatort“ aus Köln beginnt heute Abend später wegen Landtagswahlen

20 September 2026

Linken-Kandidat ruft zu „Wahlintifada“ auf

20 September 2026

Herthas Pedersen erhebt Vorwürfe gegen Ex-Augsburg-Trainer Sandro Wagner

20 September 2026

Recent Posts

  • Prognose, Ergebnisse und Auszählung im Überblick
  • So läuft der Wahlabend von 18 Uhr bis nachts
  • RB-Leipzig-Star Brajan Gruda muss gegen Leverkusen verletzt raus
  • Lola Weippert ließ Formel-1-Star abblitzen
  • OB Krause pausiert – Gay Sunday ohne schwulen Bürgermeister

Recent Comments

Es sind keine Kommentare vorhanden.
© 2026 wochentlich

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.