Sorge um König Harald

Königin Sonja sagt Termin kurzfristig ab


24.08.2026 – 15:21 UhrLesedauer: 2 Min.

Königin Sonja und König Harald: Die beiden heirateten 1968. (Quelle: Haakon Mosvold Larsen/dpa)

König Harald V. von Norwegen liegt seit rund einer Woche im Krankenhaus. Anstehende Veranstaltungen der restlichen Familie sorgen für Spekulationen.

Seit dem 17. August wird König Harald V. von Norwegen im Osloer Universitätskrankenhaus wegen einer hämolytischen Anämie, einer Form der Blutarmut, behandelt. Am 23. August meldete der Palast eine Verschlechterung seines Zustands: Zusätzlich kämpft der 89-Jährige gegen eine bakterielle Infektion im Blut, die mit Antibiotika behandelt wird.

Nun wird seine Ehefrau Königin Sonja nicht wie geplant an einer Exerziervorführung auf dem Schlossplatz in Oslo teilnehmen. Ob die Absage mit dem Zustand ihres Ehemanns zu tun hat, ist nicht bekannt.

  • Norwegens Palast gibt bekannt: Zustand von König Harald V. hat sich „verschlechtert“

Die Vorführung war ursprünglich für den 25. August angesetzt, wurde aber auf den 26. August verschoben. Laut dem offiziellen Terminkalender des norwegischen Königshauses wird Haakon die Exerziervorführung der Garde allein verfolgen. Auf der Website des Palastes heißt es: „Seine Königliche Hoheit der Kronprinzregent verfolgt vom Schlossbalkon aus die Exerziervorführung der Garde Seiner Majestät des Königs auf dem Schlossplatz.“

„Sagt etwas über die Ernsthaftigkeit der Situation aus“

Haakon ist derzeit für seinen Vater im Einsatz. Er übernimmt die offiziellen Aufgaben, für die eigentlich König Harald V. verantwortlich wäre. Zusätzlich besuchte er seinen Vater nun schon an drei Tagen in Folge im Krankenhaus. Laut der norwegischen Zeitung „Se og Hør“ war er am Montag, dem 24. August, erneut in der Klinik.

Königshaus-Expertin Caroline Vagle sagte dazu: „Dass Kronprinz Haakon seinen Vater nun drei Tage hintereinander besucht hat, sagt meiner Meinung nach etwas über die Ernsthaftigkeit der Situation aus.“ Es zeigte, wie besorgt die Familie und wie eng die Bindung sei.

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