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So viel kostet sie als E-Auto

wochentlich.deBy wochentlich.de6 Mai 2026Keine Kommentare3 Mins Read
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Ab sofort bestellbar

Das kostet die elektrische Mercedes C-Klasse


Aktualisiert am 06.05.2026 – 15:16 UhrLesedauer: 2 Min.

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Neues Gesicht: Die C-Klasse von Mercedes bekommt eine rein elektrische Variante auf einer eigenen Plattform. (Quelle: Mercedes-Benz AG – Communications & Marketing)

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Die C-Klasse fährt künftig auch rein elektrisch. Die neue Plattform verändert das Modell grundlegend.

Mercedes elektrifiziert eines seiner wichtigsten Modelle: Die C-Klasse ist künftig erstmals als reines Elektroauto erhältlich, parallel zum Modell mit Verbrennungsmotor. Die Limousine basiert auf einer eigenen Elektroplattform, was vor allem den Innenraum spürbar verändert.

Flacher, gestreckter, aerodynamischer

Optisch bleibt die elektrische C-Klasse als solche erkennbar, folgt aber stärker aerodynamischen Vorgaben. Die Silhouette fällt flacher aus, das Heck wirkt gestreckt und folgt damit weniger dem klassischen 3-Box-Design einer Limousine, sondern ähnelt eher einem GT. Details wie ein geschlossener Frontbereich und spezielle Luftführungen zielen auf Effizienz. Der Luftwiderstandsbeiwert liegt laut Hersteller bei bis zu 0,22 – ein zentraler Wert für die Reichweite.

Selbstbewusst: Das Heck wird durch das dunkle Band geprägt, das die Rückleuchten verbindet.Vergrößern des Bildes
Selbstbewusst: Das Heck wird durch das dunkle Band geprägt, das die Rückleuchten verbindet. (Quelle: Mercedes-Benz AG – Communications & Marketing)

Typisch für die neuen Mercedes-Modelle: Lichtsignaturen mit Stern-Elementen und ein beleuchteter Grill gehören zu den gestalterischen Merkmalen. Das Heck ziert ein durchgängiges dunkles Band.

Bildschirmlandschaften und wenige Knöpfe

Im Innenraum setzt Mercedes auf große Displays und eine neue Softwarearchitektur. Optional zieht sich der sogenannte Hyperscreen mit 39,1 Zoll über die gesamte Breite des Cockpits. Alternativ gibt es einen Superscreen mit mehreren getrennten Anzeigen.

Technische Grundlage ist das neue Betriebssystem MB.OS. Es steuert Infotainment, Assistenzsysteme und Fahrzeugfunktionen zentral und ermöglicht regelmäßige Updates „over the air“ via drahtloses Internet. Ein Sprachassistent nutzt KI, um komplexere Anfragen zu verarbeiten.

Typisch auch für die aktuellen Mercedes-Modelle: Klassische Schalter treten in den Hintergrund; am Lenkrad sind eine Wippe und eine Drehwalze zu finden.

Riesig: Der sogenannte Hyperscreen zieht sich über beinahe die gesamte Breite.Vergrößern des Bildes
Riesig: Der sogenannte Hyperscreen zieht sich beinahe über die gesamte Fahrzeugbreite. (Quelle: Mercedes-Benz AG – Communications & Marketing)

Die neue Plattform wirkt sich vor allem auf das Platzangebot aus. Weil kein Kardantunnel mehr nötig ist, entsteht mehr Beinfreiheit im Innenraum. Gleichzeitig wächst der Radstand im Vergleich zur herkömmlichen C-Klasse um rund zehn Zentimeter auf 2,96 Meter, was vor allem den Passagieren zugutekommt (1,2 Zentimeter mehr Beinraum). Der Kofferraum fasst 470 Liter.

Neben klassischen Lederoptionen bietet Mercedes ein zertifiziert veganes Interieur an. Die Sitze lassen sich umfangreich elektrisch einstellen, inklusive Lordosenstütze, Massage und Belüftung. Ambientebeleuchtung und Soundsysteme sind eng miteinander verknüpft. Programme wie „Energizing Comfort“ kombinieren Licht, Klima, Massage und Audio, um unterschiedliche Stimmungen zu erzeugen.

Auch beim Klima setzt Mercedes auf Effizienz: Eine Wärmepumpe nutzt mehrere Energiequellen gleichzeitig, um den Innenraum schneller zu temperieren.

Antrieb und Assistenz

Zum Marktstart steht zunächst ein leistungsstarkes Modell im Fokus. Der C 400 4matic kommt auf 360 kW Leistung und beschleunigt in rund vier Sekunden auf 100 km/h.

Die Reichweite liegt bei bis zu 762 Kilometern. Geladen wird die 94-kWh-Batterie aufgrund der 800-Volt-Technologie mit bis zu 330 kW, wodurch sich in etwa zehn Minuten bis zu 325 Kilometer Reichweite nachladen lassen.

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