Wenn der 31. Dezember zu Ende geht, färbt sich der Himmel in bunten Farben – normalerweise. Ein Großteil der Deutschen will dieses Jahr allerdings kein Geld für Feuerwerk ausgeben.

Zum neuen Jahr soll es knallen: Das Silvesterfeuerwerk gehört traditionell zum Jahreswechsel und besonders im vergangenen Jahr haben die Deutschen dafür besonders viel Geld ausgegeben. Im vergangenen Jahr erzielten die Händler mit rund 180 Millionen Euro ein historisches Umsatzhoch, nachdem Feuerwerk in den zwei Jahren zuvor wegen der Corona-Pandemie verboten war.

Und in diesem Jahr? Eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstitut Civey für t-online zeigt: Mehr als drei Viertel der Deutschen will gar kein Feuerwerk kaufen. Elf Prozent wollen bis zu 50 Euro ausgeben und nur ganz wenige Menschen sind bereit, tiefer in die Tasche zu greifen.

Die Umfrage zeigt auch, dass insbesondere Familien dazu bereit sind, in Feuerwerk zu investieren. Die Deutschen jedoch, die keine Kinder im Haushalt haben, geben zu 83 Prozent an, dass sie kein Feuerwerk kaufen möchten. Zwar wollen auch die Mehrheit der Menschen mit Kindern im Haushalt in diesem Jahr auf Raketen verzichten, ein Fünftel ist aber bereit bis zu 50 Euro auszugeben, weitere zehn Prozent bis zu 100 Euro. Ein weiteres knappes Zehntel will mehr als Hundert Euro ausgeben.

Auch in den Altersgruppen zeigen sich Unterschiede. Tendenziell sind jüngere Menschen eher dazu bereit, Feuerwerk zu kaufen. Besonders hoch fällt die Verweigerung bei Befragten über 65 Jahren aus.

Das Feuerwerk zu Silvester ist in den vergangenen Jahren immer weiter Gegenstand der politischen Diskussion geworden. Umweltverbände etwa fordern wegen der Lärm-, Abfall und Feinstaubbelastung ein Verbot.

Zur Methodik: Die genaue Fragestellung der repräsentativen Umfrage lautete: „Wie viel Geld planen Sie dieses Jahr für Feuerwerk auszugeben?“. Das Meinungsforschungsinstitut Civey berücksichtigte für das Gesamtergebnis die Antworten von 5.019 bevölkerungsrepräsentativ ausgewählten Befragten vom 12. Dezember bis zum 14. Dezember 2023. Der statistische Fehler für das Gesamtergebnis liegt bei 2,5 Prozent, für Teilgruppen kann er höher liegen.

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