Umfrage zeigt
Für viele kommt ein Urlaub ohne Hund nicht infrage
07.07.2026 – 11:09 UhrLesedauer: 2 Min.
Für etliche Deutsche ist der Hund längst fester Bestandteil der Urlaubsplanung. Eine neue Umfrage zeigt, wie weit Halter für ihr Tier gehen.
Sommerzeit ist Reisezeit. Und für viele Deutsche bedeutet das: Der Hund kommt mit. Laut einer aktuellen Umfrage unter 1.000 Haltern beeinflusst der Vierbeiner bei knapp 83 Prozent der Befragten die Urlaubsplanung sehr stark oder oft.
Der Hund ist damit längst kein logistischer Nebenaspekt mehr, sondern bestimmt, wohin die Reise geht, wo übernachtet und wie viel Geld ausgegeben wird.
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Die Auswahl der passenden Unterkunft ist für viele Halter einer der wichtigsten Aspekte bei der Urlaubsplanung mit dem Vierbeiner. Etwa 62 Prozent nennen die Haustierfreundlichkeit der Unterkunft als bedeutungsvollen Faktor, für 42 Prozent kommt eine nicht haustierfreundliche Unterkunft sogar gar nicht infrage. Auch die Reisedauer und Lage wurden von den Befragten mit jeweils mit rund 47 Prozent als entscheidende Planungsfaktoren genannt.
Deutschland ist für Hundehalter ein beliebtes Reiseziel, schließlich kann man die meisten Orte unkompliziert mit dem Auto oder sogar öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen. Wer mit Hund innerhalb Deutschlands verreist, zieht es vor allem ans Wasser. Das sind laut Umfrage die Top-Urlaubsziele:
- Ostsee (56 Prozent)
- Nord (54 Prozent)
- Schwarzwald (26 Prozent)
- Bodensee (25 Prozent)
- Bayerischer Wald (23 Prozent)
Urlaub ohne Hund – für viele mit Sorgen verbunden
Urlaub mit Hund hat auch seinen Preis: Im Schnitt kalkulieren Halter rund 360 Euro zusätzlich für ihren Vierbeiner ein. Die Umfrage zeigt, dass viele Halter bereit sind, zusätzliche Kosten für das Wohl ihres Tieres einzuplanen. Etwa 54 Prozent verwöhnen sich und ihr Haustier gleichermaßen – rund 39 Prozent geben sogar an, mehr für den Komfort des Hundes auszugeben als für den eigenen.
Bleibt der Hund zu Hause, lässt die Sorge selten nach. 48 Prozent der Befragten beschäftigt vor allem der Gedanke, dass das Tier unglücklich oder ängstlich sein könnte. 44 Prozent sorgen sich um die Versorgung, 38 Prozent vermissen ihr Tier schlicht zu sehr, 37 Prozent denken an mögliche Krankheiten oder Unfälle. Rund 40 Prozent erkundigen sich täglich nach ihrem Tier, ein Viertel sogar bis zu fünfmal am Tag.
Wer seinen Hund nicht mitnehmen kann oder möchte, legt bei der Betreuungswahl vor allem Wert auf zwei Dinge: das Wohlbefinden des Tieres (71 Prozent) und das Vertrauen in die Betreuungsperson (70 Prozent). Viele Halter bevorzugen es, vorab die Routinen und Vorlieben des Tieres zu besprechen und klare Notfallkontakte zu vereinbaren.
