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So schützen Sie sich vor der fiesen Masche

wochentlich.deBy wochentlich.de22 Januar 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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Betrug mit Kartensperrhotline

Hinter dieser Nummer verbirgt sich eine perfide Betrugsmasche


22.01.2026 – 12:21 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Eine EC-Karte: Wenn man seine Karte verloren hat, ist die Sperrhotline wichtig. (Quelle: Stefan Redel via www.imago-images.de/imago)

Kriminelle nutzen gefälschte Rufnummern, um sich als Sperrnotruf auszugeben und sensible Daten zu ergaunern. Das sollten Sie jetzt wissen.

Wenn die eigene Bankkarte plötzlich weg ist, ist die Panik meistens groß. Was, wenn sich jemand Zugang zum Konto verschafft und es leerräumt? Das Erste, was die meisten in einem solchen Fall tun: die Kartensperrhotline anrufen und die Karte sperren lassen.

Doch ausgerechnet mit dieser Hotline versuchen Betrüger aktuell, ahnungslose Menschen auszutricksen. Davor warnt derzeit die Stiftung Warentest. So funktioniert die perfide Masche: Kriminelle manipulieren die Rufnummernanzeige, sodass auf dem Display des Angerufenen die offizielle Sperr-Notrufnummer 116 116 erscheint.

Sie geben sich dann als Mitarbeiter des Sperrnotrufs aus und versuchen, sensible Daten wie die PIN abzufragen. Dabei berichten sie von angeblichen Sicherheitsproblemen bei der Bank der vermeintlichen Opfer. Laut dem Bericht von Stiftung Warentest erklären die echten Sperr-Notrufstellen, dass ihre Mitarbeiter niemals von der Nummer 116 116 aus anrufen würden.

Für Kriminelle ist es ein Leichtes, die Rufnummernanzeige zu verändern. Mit sogenannten „Display-Informationen“ bei Internetanrufen oder durch spezielle Apps, die die Rufnummer verfälschen, können sie sogar von der 110 oder der Nummer einer Bank anrufen. Diese Technik nennt man Call-ID-Spoofing, und sie ist ein ernst zu nehmendes Sicherheitsrisiko, da sie falsche Informationen über den tatsächlichen Anrufer liefert.

Wenn Sie einen Anruf von der 116 116 erhalten, sollten Sie zunächst vorsichtig sein. Behörden wie Polizei, Staatsanwaltschaft oder Rentenversicherung rufen niemals an, um Geld zu fordern oder nach sensiblen Daten zu fragen. Wenn Ihnen ein Anruf verdächtig vorkommt, legen Sie auf.

Wenn Sie sich unsicher sind, ob der Anruf tatsächlich von einer offiziellen Stelle kommt, kontaktieren Sie diese von sich aus und fragen dort nach. Geben Sie keinesfalls private Informationen am Telefon heraus, wenn Sie nicht genau wissen, dass es sich bei dem Anrufer um echte Mitarbeiter handelt. Sie können Phishing-Anrufe auch bei der Bundesnetzagentur oder der Polizei melden.

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