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So schützen Sie sich im Urlaub

wochentlich.deBy wochentlich.de20 Juni 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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So schützen Sie sich im Urlaub
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Digitale Sicherheit unterwegs

Ab in den Urlaub – und nicht in die Cyberfalle

Aktualisiert am 19.06.2026 – 14:27 UhrLesedauer: 2 Min.

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Technische Geräte im Urlaub: Die digitale Sicherheit bleibt während einer Reise wichtig. (Quelle: xKinoHustlex via imago-images.de/imago)

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Urlaubsmodus an, Wachsamkeit aus: Kriminelle nutzen Ferienlaune und Unachtsamkeit gezielt für Betrügereien oder Datendiebstahl aus. Doch Schutz ist möglich.

Smartphone, Tablet, oft sogar der Laptop gehören dazu, wenn es in die Ferien geht. Doch etwas ist anders als daheim: Vielleicht hat man die rosarote Ferienbrille auf, ist wegen der vielen neuen Eindrücke abgelenkt oder muss noch schnell unter Zeitdruck etwas für die Reise organisieren.

Das wissen auch Cyberkriminelle. Deshalb setzen sie in der Urlaubszeit gezielt auf gefälschte Buchungsseiten oder Buchungsbestätigungen, manipulierte Links oder unsichere Netzwerke, um Zugangsdaten oder Zahlungsinformationen abzugreifen, Schadsoftware zu verbreiten und andere sensible Daten auszuspähen.

  • Hackerangriffe im Urlaub: So können Sie sich schützen
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Es soll doch Urlaub sein und keine bösen Überraschungen geben

Damit es unterwegs oder nach der Rückkehr keine unangenehmen Überraschungen gibt, rät das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) Urlaubern, Geräte, Konten sowie Daten vor Reisebeginn abzusichern. Zudem sollten Urlauber ihre digitale Sicherheit auch während der Reise nicht aus dem Blick zu verlieren.

Die BSI-Tipps im Überblick:

  • Reiseunterlagen nur direkt über bekannte, vertrauenswürdige Portale, Anbieter oder Hotels abrufen. Bei ungewöhnlichen Kontaktaufnahmen per E-Mail oder Messenger ist Vorsicht geboten: Betrugsgefahr! Verdächtige Links oder Anhänge sollten dann nicht geöffnet werden.
  • Persönliche Informationen wie Reisepläne, Aufenthaltsorte oder Abwesenheiten (automatische Abwesenheitsnotizen) nur zurückhaltend teilen. Auch Urlaubsfotos und Standortangaben in sozialen Netzwerken können Betrügern Hinweise liefern.
  • Öffentliches WLAN nur mit Vorsicht nutzen. Kriminelle richten zum Abgreifen von Daten mitunter täuschend echt wirkende Netzwerke ein, etwa mit Namen wie „Flughafen-WLAN“. Das Nutzen einer VPN-Verbindung bietet mehr Sicherheit.
  • Öffentliche USB-Ladestellen und fremde Ladekabel möglichst meiden. Beim Laden können unter Umständen auch Daten übertragen werden. Sicherer sind eigene Netzteile und Kabel.
  • Geräte vor Diebstahl und Verlust schützen. Eine aktive Geräte- beziehungsweise Bildschirmsperre erschwert Unbefugten im Fall der Fälle den Zugriff auf persönliche Daten.
  • Benutzerkonten vor der Abreise absichern, vor allem das E-Mail-Postfach sowie Zugänge zu Buchungsportalen und Bezahldiensten – und zwar mit starken Passwörtern in Kombination mit Zwei-Faktor-Authentisierung (2FA).

Wer keine Zwei-Faktor-Authentisierung nutzen will, kann alternativ auch auf Passkeys umsteigen. Passkeys sind eine neue, sichere Anmeldetechnologie, die ohne Passwörter funktioniert. Das sind digitale Schlüssel, die auf dem Smartphone oder Computer des Nutzers gespeichert werden.

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