Für Hunde und Katzen

Diese Gefahren lauern unterm Weihnachtsbaum


20.11.2025 – 15:48 UhrLesedauer: 2 Min.

Unwiderstehlich: Auf Katzen und Hunde üben Weihnachtsbäume oft eine magische Anziehungskraft aus. (Quelle: IMAGO/imago)

Tannennadeln, zerbrechliche Kugeln und Lichterketten – die Weihnachtszeit verwandelt das Wohnzimmer in eine potenzielle Gefahrenzone für Haustiere. Was Halter tun sollten.

Die Weihnachtszeit naht – und nichts symbolisiert das Fest der Liebe so wie der Weihnachtsbaum. Am besten natürlich als echte Tanne, die einen frischen und waldigen Duft im ganzen Haus verströmt.

Doch wer Hunde oder Katzen hält, sollte sich überlegen, nicht doch lieber auf einen künstlichen Baum umzusteigen. Auch wenn diese im Hinblick auf Aussehen und Duft nicht an das Original heranreichen, sind die Bäume aus Kunststoff für Tierbesitzer in jedem Fall die bessere Wahl. Denn für viele Vierbeiner können die Nadeln von Nordmanntanne, Blaufichte und Co zur echten Gefahr werden.

Ein hübsch geschmückter Weihnachtsbaum übt oft eine magische Anziehungskraft auf Katzen und Hunde aus. Die Kugeln laden förmlich zum Spielen ein, und besonders neugierige Vierbeiner kauen vielleicht sogar auf heruntergefallenen Nadeln herum. Und hier wird es gefährlich.

Denn Tannennadeln sind schwer verdaulich und können, wenn sie verschluckt werden, Magen und Darm reizen und sogar zu inneren Blutungen führen. Bei Kiefern oder Edeltannen können die enthaltenen ätherischen Öle Schleimhautreizungen hervorrufen, die sich durch Symptome wie Erbrechen bemerkbar machen.

Und selbst das Wasser im Baumständer kann zur potenziellen Gefahr werden. Es enthält oft Dünger oder Konservierungsmittel von der Tanne. Die Zusätze werden im konventionellen Anbau oft benutzt, um die Bäume länger frisch zu halten. Trinken Hunde oder Katzen davon, kann das zu Durchfall, Erbrechen und weiteren Symptomen führen.

Allerdings sind die Bäume selbst nicht das einzige Problem. Kugeln aus Glas sehen schön aus, sind aber für Haustiere riskant. Besonders Katzen springen gern in den Baum oder schlagen mit der Pfote nach baumelnden Objekten. Fällt eine Kugel herunter und zerspringt, drohen Schnittverletzungen an Pfoten oder Maul. Zerkaute Kunststoffteile können im Darm landen und zu gefährlichen Blockaden führen.

Auch Lichterketten sind an vielen Weihnachtsbäumen zu finden. Doch Tiere, die Kabel anknabbern, setzen sich der Gefahr eines Stromschlags aus. Ein weiterer Risikofaktor: herabhängende Kabel können sich um Pfoten oder Hälse wickeln und zu Strangulationen führen.

So lässt sich vermeiden, dass der Gang in die Tierklinik zum festen Programmpunkt der Feiertage wird.

Share.
Leave A Reply

Exit mobile version