Wenn Sie tiefgefrorenes Fleisch im Supermarkt gekauft haben, müssen Sie darauf achten, dass die Kühlkette nicht unterbrochen wurde. Dann gilt das Mindesthaltbarkeitsdatum auf der Verpackung.

Frieren Sie Fleisch selbst ein, hält es sich einen bis zwölf Monate in der Gefriertruhe, je nach Fleischsorte. Dazu gibt es eine Richtlinien-Tabelle der Verbraucherzentrale:

Fisch ist tiefgekühlt maximal vier Monate haltbar. Liegt er länger im Froster, macht sich intensiver Fischgeruch bemerkbar. Geschmackliche Einbußen gibt es vor allem bei Fischsorten mit hohem Fettanteil. So haben Lachs oder Forelle einen ranzigen Beigeschmack.

Doch es gibt auch Ausnahmen. So sind Fischstäbchen auch noch nach zwölf Monaten in der Kühltruhe genießbar. Wartet man allerdings länger mit dem Verzehr, wird das Fett alt und die Fischstäbchen schmecken nicht mehr frisch.

Auch Krebse und Weichtiere wie Austern, Garnelen, Krabben oder Schnecken lassen sich einfrieren. Austern müssen dafür beispielsweise gegart, aus der Schale gelöst und portionsweise verpackt werden.

Wer Obst und Gemüse in die Kühltruhe legt, kann sich mit dem Verzehr Zeit lassen. „Viele Sorten, zum Beispiel Bohnen, Blumenkohl und Brokkoli, halten sich gekühlt bis zu zwölf Monate“, sagt Gahl. Generell gilt: Gemüse hält sich am besten, wenn es vor dem Einfrieren kurz blanchiert wird. Obst hingegen sollten Sie am besten vorgefrieren, damit die einzelnen Produkte nicht aneinanderkleben. Dazu legen sie beispielsweise die einzelnen Beeren auf ein Tablett bis sie durchgefroren sind. Beerenobst wird außerdem nach dem Auftauen weniger matschig, wenn Sie zuvor etwas Zucker hinzugeben.

Ob tiefgekühltes Gemüse schon verdorben ist, erkennt man an weißen oder rotbraunen Verfärbungen – es sollte dann besser weggeworfen werden. Außerdem macht sich eine zu lange Lagerung in der Tiefkühltruhe spätestens im Kochtopf bemerkbar: Das Gemüse wird matschig. Bei Kräutern, die länger als ein Jahr tiefgefroren sind, gehen die ätherischen Öle verloren.

Die Haltbarkeit von Milchprodukten variiert stark. Je nach Sorte können die Lebensmittel zwischen zwei und zwölf Monaten eingefroren werden. Eis beispielsweise hält sich bis zu einem Jahr.

Wird es vorher schlecht, merkt man das an der gummiartigen Schicht oben auf dem Eis. Butter ist tiefgekühlt sechs bis acht Monate haltbar. Wer sie länger einfriert, erkennt am ranzigen Geruch der aufgetauten Butter, dass sie schlecht ist.

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