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So fällt Schultz‘ Fazit zum Trainingslager aus

wochentlich.deBy wochentlich.de24 März 2024Keine Kommentare3 Mins Read
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So fällt Schultz‘ Fazit zum Trainingslager aus
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Der 1. FC Köln ist wieder in Deutschland. Die Geißböcke haben ihr Trainingslager in Spanien beendet. Trainer Timo Schultz zieht ein zufriedenes Fazit.

Es war eine ungewöhnliche Nachricht, als der 1. FC Köln Anfang Februar bekannt gegeben hatte, dass sich die Geißböcke in der letzten Länderspielpause vor der Europameisterschaft auf den Weg in ein Trainingslager machen würden. Als einziger Klub der deutschen Profi-Ligen entschieden sich die Kölner für eine Auszeit in Spanien.

Wobei von einer klassischen Auszeit nicht die Rede sein konnte. Immerhin trainierte die Mannschaft von Trainer Timo Schultz zwischen Montag und Freitag sechsmal und absolvierte zudem ein Testspiel gegen den isländischen Erstligisten Breidablik Kopavogur (2:2). Vielmehr wollten die Kölner vor dem Saisonendspurt noch einmal einen Tapetenwechsel herbeiführen und sich in Algorfa auf den Abstiegskampf einschwören.

Schließlich werden die letzten Wochen bis zum 34. Spieltag angesichts der angespannten sportlichen Lage insbesondere mental eine große Herausforderung für die Mannschaft. Entsprechend hatte Timo Schultz mit zahlreichen Gesprächen und Videoanalysen den Fokus auch nicht ausschließlich auf das Training auf dem Platz gelegt.

Das sagt Schultz zum Trainingslager in Algorfa

„So ein Trainingslager hat weitaus mehr Wert als nur das Training auf dem Platz“, erklärte der FC-Trainer zum Abschluss der fünftägigen Reise. Auch für das Mannschaftsgefüge sei die Zeit im La Finca Resort an der Costa Blanca wichtig gewesen. „Die Jungs sind 24 Stunden am Tag zusammen. Neben dem Fußball habe ich sie permanent irgendwo gesehen, wie sie unterwegs waren, Karten oder andere Spiele gespielt und sich miteinander beschäftigt haben.“

Auch das Trainerteam hatte in Spanien noch einmal Zeit, die vergangenen Wochen zu reflektieren und einen gemeinsamen Schlachtplan für die verbleibenden acht Saisonspiele zu entwickeln. Fußballerisch lag der Fokus derweil auf dem Offensiv-Spiel. Nachdem Schultz nach seinem Amtsantritt im Januar die Defensive stabilisiert hatte, widmet sich der Trainer nun der geringen Torausbeute.

Immer wieder studierten die Kölner in den Einheiten verschiedene Lauf- und Passwege ein, arbeiteten zudem an einer besseren Strafraumbesetzung. Denn beim FC ist man sich inzwischen bewusst, dass acht Spieltage vor dem Saisonende und auf dem vorletzten Tabellenplatz nur noch Siege zählen – und dafür benötigt es Tore.

Schultz: „Werde nicht den Türsteher spielen“

Das Testspiel gegen den isländischen Erstligisten, dessen Stärke in Deutschland wohl eher mit der Dritten Liga zu vergleichen ist, war vom Ergebnis her zwar ernüchternd. Dennoch war sich Schultz nach dem Schlusspfiff am Freitagabend sicher: „Wir sind hier einen Schritt vorwärtsgekommen. Dementsprechend hat sich das Trainingslager zu hundert Prozent gelohnt.“

Bevor es am Samstag in den Flieger in Richtung Köln ging, durften die FC-Profis doch noch eine richtige Auszeit genießen. Am Freitagabend ließ Schultz seine Mannschaft von der Leine und das Team stürzte sich für einen Mannschaftsabend in das spanische Nachtleben. „Ich werde sicher nicht den Türsteher spielen“, ließ Schultz durchblicken und drückte wohl zum letzten Mal vor dem Saisonfinale beide Augen zu.

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