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So ändern Deutsche ihr Verhalten

wochentlich.deBy wochentlich.de11 Mai 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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So ändern Deutsche ihr Verhalten
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Sorge vor steigenden Energiepreisen

Deutsche duschen seltener oder kürzer


Aktualisiert am 11.05.2026 – 16:05 UhrLesedauer: 2 Min.

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Junger Mann unter der Dusche: Viele reduzieren derzeit ihren Warmwasserverbrauch. (Quelle: IMAGO/Michael Bihlmayer/imago)

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Die Angst vor weiter steigenden Energiekosten verändert das Verhalten vieler Verbraucher. Vor allem beim Duschen, Heizen und Autofahren wird gespart.

Die Energiepreise sind ohnehin hoch. Verbraucher sorgen sich nun, dass sich diese infolge des Iran-Krieges zunehmend auf den Alltag vieler Verbraucher auswirken. Laut einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Vergleichsportals Verivox versuchen inzwischen zwei Drittel (67 Prozent) der Deutschen, ihren Energieverbrauch gezielt zu senken. Besonders häufig sparen sie dabei im Alltag, etwa beim Heizen, Stromverbrauch oder Autofahren.

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Quelle: t-online
  • Extremes Stromsparen Was sind die größten Stromfresser?
  • Energiekosten minimieren So senken Sie Ihre Warmwasserkosten deutlich

Sparen im Alltag

Laut Umfrage vermeiden 56 Prozent der Befragten den Stand-by-Betrieb ihrer Geräte. Fast genauso viele (52 Prozent) reduzieren gezielt ihren Stromverbrauch. Auch beim Heizverhalten gibt es Änderungen: 55 Prozent senken die Temperatur. Dies kann jedoch auch mit den seit einigen Wochen gestiegenen Außentemperaturen zusammenhängen. Allerdings geben auch 47 Prozent an, ihren Warmwasserverbrauch zu reduzieren.

Einsparungen gibt es ebenfalls im Verkehr: 48 Prozent lassen wegen hoher Spritpreise häufiger das Auto stehen. Fast jeder Dritte von ihnen (29 Prozent) steigt aufs Fahrrad um und jeder Vierte (24 Prozent) nutzt häufiger den öffentlichen Personennahverkehr.

Nicht jeder spart (zusätzlich) Energie

Mehr als ein Viertel gibt in der Befragung jedoch auch an, angesichts des Iran-Kriegs keine zusätzliche Energie zu sparen. Etwa die Hälfte der Befragten (52 Prozent) begründet dies damit, entsprechende Maßnahmen bereits unabhängig vom Konflikt umzusetzen. Vor allem die 70- bis 79-Jährigen (65 Prozent) vertreten diese Haltung.

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22 Prozent derjenigen, die angesichts der Entwicklung keine Energie sparen, spüren die gestiegenen Energiekosten zwar im Geldbeutel, empfinden diese jedoch als finanziell verkraftbar, heißt es in den Umfrageergebnissen. Überdies gibt knapp jeder Sechste (18 Prozent) an, seine Alltagsgewohnheiten grundsätzlich nicht ändern zu wollen.

Mehr als jeder Dritte plant größere Änderungen

  • Wie kann ich Strom sparen? Acht ungewöhnliche Stromspartipps
  • Energiesparen im Alltag. Diese Tricks senken Ihren Gasverbrauch sofort

Während viele der Befragten auf kurzfristige Energiesparmaßnahmen zurückgreifen, setzen nur wenige auf die grundsätzliche Abkehr von fossilen Energien. Zwar haben 23 Prozent bereits Maßnahmen umgesetzt, um unabhängiger von Öl und Gas zu werden. Weitere 38 Prozent planen entsprechende Schritte. Gleichzeitig bleibt jedoch eine große Gruppe weiterhin passiv: 40 Prozent haben bislang keine entsprechenden Maßnahmen ergriffen.

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