Zwei Kinder sexuell missbraucht
Snooker-Weltmeister für schuldig befunden
24.08.2026 – 17:46 UhrLesedauer: 1 Min.
2006 sicherte sich Graeme Dott den Weltmeistertitel im Snooker. Nun musste er sich vor Gericht verantworten. Der Grund: sexueller Missbrauch von Kindern.
Der ehemalige Snooker-Weltmeister Graeme Dott ist von einem Gericht in Schottland für schuldig befunden worden, zwei Kinder in mehreren Fällen sexuell missbraucht zu haben. Die Taten ereigneten sich nach Angaben des High Court in Glasgow zwischen 1993 und 1996 sowie zwischen 2006 und 2010. Im ersten Fall handelte es sich bei der betroffenen Person um ein Mädchen, im zweiten Fall um einen Jungen.
Der 49-Jährige soll sich vor den Kindern entblößt, sie unangemessen berührt und geküsst haben. Dott wurde von dem Gericht in zwei Anklagepunkten für schuldig befunden. Das Strafmaß wird bei einer separaten Anhörung am 29. September in Edinburgh verkündet.
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Die Vorwürfe gegen sich hatte Dott vor wenigen Tagen noch als „widerlich“ bezeichnet. Er bestritt, dass er sich „jemals gegenüber irgendjemandem unangemessen verhalten“ habe.
Drei Finalteilnahmen bei Weltmeisterschaften
Dott hatte 2006 die Snookerweltmeisterschaft gewonnen. 2004 und 2010 waren ihm zudem zwei weitere Einzüge ins Finale gelungen. In seiner Karriere erspielte er sich dem Vernehmen nach über drei Millionen Euro an Preisgeld. Nach der Saison 2007/2008 erreichte Dott mit Rang zwei seine höchste Platzierung in der Weltrangliste.
Vom Snooker-Weltverband wurde „The Pocket Dynamo“ jedoch im April 2025 suspendiert. Damals waren die schweren Vorwürfe gegen ihn erstmals öffentlich geworden.
