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Finanzen

SMB International insolvent: Maschinenbauer beantragt die Insolvenz

wochentlich.deBy wochentlich.de8 Juli 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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SMB International insolvent: Maschinenbauer beantragt die Insolvenz
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Nach 63 Jahren

Maschinenbauer SMB International beantragt Insolvenz


Aktualisiert am 08.07.2026 – 03:41 UhrLesedauer: 2 Min.

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Maschinenbau (Symbolbild): Die Branche hofft auf ein Ende der Flaute. (Quelle: Jens Kalaene/dpa/dpa-bilder)

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Liquiditätsprobleme zwingen den Quickborner Maschinenbauer SMB International zum Insolvenzantrag. Das Unternehmen mit 160 Mitarbeitern sucht nun einen Investor.

Der Maschinenbauer SMB International aus Quickborn im Kreis Pinneberg hat ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung beantragt. Das berichtet das „Hamburger Abendblatt“. Das zuständige Amtsgericht Pinneberg muss noch über die Eröffnung des Verfahrens entscheiden.

Nach Angaben des Unternehmens führten Liquiditätsprobleme zu dem Schritt. Auslöser seien drei inzwischen unrentabel gewordene Großprojekte. Als weitere Gründe nennt die Geschäftsführung veränderte Marktbedingungen sowie anhaltende Lieferengpässe.

SMB International entwickelt und produziert automatisierte Lagersysteme, Abfüllanlagen, Palettiersysteme und Fördersysteme für verschiedene Industriezweige. Das 1973 gegründete Unternehmen beschäftigt nach eigenen Angaben rund 160 Mitarbeiter. Die Anlagen werden weltweit eingesetzt.

Löhne bis September gesichert

Bei einer Insolvenz in Eigenverwaltung bleibt die Geschäftsführung im Amt und führt den Geschäftsbetrieb unter gerichtlicher Aufsicht fort. Das Unternehmen wird dabei von den Sanierungsexperten Katharina Hansen und Dr. Matthias Wolgast von der Kanzlei Münzel & Böhm unterstützt. Das Amtsgericht Pinneberg bestellte die Rechtsanwältin Jennie Best von Reimer Rechtsanwälte zur vorläufigen Sachwalterin. Sie überwacht das Verfahren und vertritt die Interessen der Gläubiger.

Die Beschäftigten seien bereits über den Insolvenzantrag informiert worden, teilte das Unternehmen mit. Die Löhne und Gehälter seien bis einschließlich September durch das Insolvenzgeld der Bundesagentur für Arbeit abgesichert.

Auftraggeber wollen wohl an Projekten festhalten

Geschäftsführer Andreas Heckel erklärte, SMB verfüge weiterhin über einen umfangreichen Auftragsbestand. Viele Projekte hätten Laufzeiten von mindestens zwei Jahren. Zugleich verschöben zahlreiche Unternehmen Investitionen, die ursprünglich geplant gewesen seien.

Nach Unternehmensangaben wollen wichtige Auftraggeber an laufenden Projekten festhalten. Auch von den finanzierenden Banken habe es erste positive Signale für eine Fortführung des Geschäftsbetriebs gegeben.

Zur langfristigen Stabilisierung plant SMB International nach eigenen Angaben einen Investorenprozess, der noch in dieser Woche beginnen soll. Ziel sei es, die Finanzierung des Unternehmens dauerhaft zu sichern.

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