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Ski-Olympiasiegerin Mikaela Shiffrin will weniger Slalom-Rennen fahren

wochentlich.deBy wochentlich.de6 Oktober 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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Mit Beginn der neuen Ski-Saison

Olympiasiegerin will weniger Slalom-Rennen fahren

06.10.2026 – 16:50 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Mikaela Shiffrin: Die Skirennläuferin hat ihren Sport in den vergangenen Jahren dominiert. (Quelle: IMAGO/GEPA pictures/ Matic Klansek/imago)

Aktuelle Zeit:0:00Gesamtdauer:0:00

Mikaela Shiffrin reduziert in der neuen Saison ihr Programm – zumindest in einer Wettbewerbsform. Von der Entscheidung könnte eine Deutsche profitieren.

In einem ausführlichen Social-Media-Beitrag hat Ski-Star Mikaela Shiffrin ihre Pläne für die kommende Saison erläutert. Ihr erstes Slalom-Rennen soll demnach erst Ende November beim Heimweltcup in Killington stattfinden – auf Stationen wie Levi und Gurgl will sie zunächst verzichten.

„Ich bin nicht durch mit Slalom“, schrieb Shiffrin. Sie wolle sich vielmehr Raum geben, um ihre Grenzen in Riesenslalom und Super-G auszuloten. „Ich tue nicht weniger, weil es mir weniger wichtig wäre. Ich versuche etwas anderes, weil es mir immer noch sehr wichtig ist.“

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Shiffrin ist mit 110 Weltcupsiegen die erfolgreichste Skirennläuferin der Geschichte, 73 davon im Slalom. 2014 in Sotschi und in diesem Jahr in Cortina d’Ampezzo holte sie Olympiagold in ihrer Spezialdisziplin. Seit ihrem ersten WM-Titel 2013 wurde sie dort viermal Weltmeisterin. Höhepunkt der kommenden Saison ist die WM in Crans-Montana.

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Schlägt nun die Stunde von Emma Aicher?

Im Slalom legte die US-Amerikanerin bislang stets den Grundstein für ihre sechs Gesamtweltcupsiege. Den jüngsten sicherte sie sich im vergangenen Winter mit 87 Punkten Vorsprung auf Emma Aicher. Fährt Shiffrin nun weniger Slalom-Rennen, dürfte das die Chancen der deutschen Allrounderin auf die große Kristallkugel deutlich erhöhen.

„Über 16 Jahre war mein Ziel dasselbe: Meine Grenzen zu verschieben und eine bessere, schnellere Skirennläuferin zu werden“, blickte Shiffrin auf ihre langjährige Entwicklung zurück und stellte klar: „Das hat sich nicht geändert.“ Sie wolle sich nun aber etwas mehr Freiheit geben, um sich selbst zu fragen: „Worauf bin ich neugierig?“

Diese Neugier habe sie stets mehr angetrieben als Rekorde und Medaillen. „Und jetzt gerade spüre ich sie in Riesenslalom und Super-G.“ Neben Rennen in diesen Disziplinen plane sie „ein paar weitere“ Slaloms nach Killington ein: „Ich möchte diese Tür nicht schließen.“

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