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Signal, Threema, Telegram – was ist sicherer?

wochentlich.deBy wochentlich.de29 Mai 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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Messenger-Apps

WhatsApp-Alternativen: Signal, Threema, Telegram – was ist sicherer?


29.05.2026 – 06:41 UhrLesedauer: 2 Min.

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Smartphone mit Signal-App: Der Messenger ist eine beliebte Whatsapp-Alternative. (Quelle: Rüdiger Wölk/imago)

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WhatsApp hat bei vielen Nutzern sein Vertrauen verspielt. Aber wo stattdessen chatten? Die besten WhatsApp-Alternativen im Überblick.

WhatsApp ist schon seit vielen Jahren der meistgenutzte Messenger. Doch spätestens seit der Übernahme durch den Facebook-Mutterkonzern Meta sind viele Anwender um den Schutz ihrer Daten besorgt. Zum Glück gibt es ein paar starke WhatsApp-Alternativen. Welche davon besonders beliebt sind, zeigt dieser Artikel.

Die drei beliebtesten WhatsApp-Alternativen

Nutzer tauschen sich über Messenger-Apps oft über sehr private Angelegenheiten aus. Eine sichere Verschlüsselung bei der Datenübertragung ist daher für WhatsApp-Alternativen besonders wichtig. Die folgenden drei Apps sind darin besonders gut und obendrein weitverbreitet:

  • Signal: Signal hat schätzungsweise 70 bis 100 Millionen monatlich aktive Nutzer, gilt als einer der sichersten Messenger überhaupt und wird von Sicherheitsexperten häufig empfohlen. Alle Unterhaltungen sind dort Ende-zu-Ende-verschlüsselt. Daher kann nicht einmal der Betreiber selbst auf die Inhalte zugreifen. Die App ist zudem Open Source, sodass der Quellcode jederzeit eingesehen und überprüft werden kann.
  • Telegram: Die wohl größte Nutzerbasis nach WhatsApp finden Anwender bei Telegram. Mehr als eine Milliarde monatlich aktive Nutzer sind dort erreichbar. Auch bei Telegram gibt es eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, wenngleich diese nicht standardmäßig aktiv ist. Anwender müssen für die sichere Kommunikation extra einen „geheimen Chat“ starten. In allen anderen Fällen kann der Betreiber die Chats theoretisch mitlesen.
  • Threema: Im Gegensatz zu den anderen WhatsApp-Alternativen ist Threema kostenpflichtig. Wer den Dienst nutzen will, muss die App kaufen. Die Nutzerbasis ist aufgrund dieser Hürde kleiner und liegt bei über 12 Millionen Privatnutzern. Dafür gibt es bei Threema ebenfalls eine standardmäßig aktive Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Der Anbieter sitzt zudem in der Schweiz und unterliegt damit den dort geltenden strengen Datenschutzgesetzen.
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Weitere WhatsApp-Alternativen und der Netzwerkeffekt

Die oben genannten Messenger-Apps sind lediglich eine Auswahl besonders beliebter WhatsApp-Alternativen. Es gibt noch zahlreiche weitere Apps, die den gleichen Zweck erfüllen und sich einer großen Nutzerbasis erfreuen. Prominente Beispiele sind etwa Viber, Line, WeChat und Wire.

Grundsätzlich ist die Größe der Nutzerbasis ein wichtiges Auswahlkriterium. Je mehr Nutzer ein Messenger hat, desto nützlicher ist er für alle bestehenden Anwender – ein Phänomen, das auch als Netzwerkeffekt bekannt ist. Denn nur wenn andere Personen aus der eigenen Kontaktliste den gewählten Dienst ebenfalls nutzen, sind diese darüber erreichbar.

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