Behörden greifen durch

Nach Gewaltausbruch: Urlaubsort führt Sicherheitszonen ein


13.06.2026 – 17:35 UhrLesedauer: 1 Min.

Strand von Jesolo: Mehrere Gewalttaten lassen die Behörden nun handeln. (Quelle: IMAGO / Panthermedia/imago)

Mehrere Schlägereien zwischen Jugendgruppen zwingen die Behörden zum Handeln. Auch die Polizei vor Ort wird aufgestockt.

Im Adria-Badeort Jesolo greifen die Behörden jetzt verstärkt gegen Gewalttäter durch. Durch die Einführung roter Sicherheitszonen will die italienische Stadt sowohl Einheimische als auch Touristen besser schützen. Das berichtet unter anderem der österreichische „Standard“. Die Polizei kann künftig Personen mit Vorstrafen oder solche, die mit ihrem Verhalten die öffentliche Sicherheit gefährden, aus den im Stadtzentrum befindlichen Sicherheitszonen verweisen.

Damit reagiert die nördlich von Venedig liegende Gemeinde auf mehrere Schlägereien zwischen Jugendgruppen, sogenannten „Maranza“. So hatte es in den vergangenen Wochen zwei größere Schlägereien zwischen überwiegend Minderjährigen gegeben. Erste Beteiligte wurden bereits identifiziert und mit einem einjährigen Aufenthaltsverbot belegt. Hinzu kamen weitere Auseinandersetzungen zwischen alkoholisierten Jugendlichen vor Lokalen und Raubüberfälle.

Bereits zuvor hatte die Präfektur zusätzliche Polizeikräfte für die Sommersaison angefordert. Zudem wurden die Kontrollen in sensiblen Bereichen wie dem Busbahnhof der Stadt verstärkt.

Durch die erhöhte Präsenz der Sicherheitskräfte soll Einheimischen und Touristen die sichere Nutzung öffentlicher Räume ermöglicht werden, teilten die Behörden mit.

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