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Sechs versteckte Kostenfallen in Handytarifen vermeiden

wochentlich.deBy wochentlich.de18 Februar 2025Keine Kommentare3 Mins Read
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Sechs versteckte Kostenfallen in Handytarifen vermeiden
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Das sollten Sie wissen

Handytarife: Hier lauern versteckte Kostenfallen

18.02.2025 – 11:02 UhrLesedauer: 2 Min.

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Damit die Handyrechnung nicht zu teuer wird: Darauf sollten Sie auch bei der Allnet-Flat achten. (Quelle: Inside Creative House)

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Allnet-Flat: Alles gedeckt, keine Extrakosten, kein Risiko. Doch ganz so ist es nicht. Es gibt noch einiges, das die Handyrechnung in die Höhe treiben könnte.

Die sogenannte Allnet-Flat gehört inzwischen zu den meisten Handytarifen dazu. Anders als man vielleicht annehmen könnte, steht diese Bezeichnung aber nur für einen bestimmten Tarifbestandteil.

Eine Allnet-Flatrate deckt weder alles noch alles unbegrenzt ab. Es geht ausschließlich um unlimitierte SMS und „normale“ Gespräche in deutsche Fest- und Mobilfunknetze.

Das lässt noch etwas „Spielraum“ für Kostenfallen links und rechts des Weges, warnt das Telekommunikationsportal „Teltarif.de“. Diese sechs – mitunter teuren – Mobilfunk-Fettnäpfchen sollten Sie kennen und meiden:

Innerhalb der EU kann man seinen Handy-Tarif eigentlich wie daheim ohne Zusatzkosten nutzen. Allerdings gilt das nicht zwingend in einem Flugzeug, auf einem Kreuzfahrtschiff oder auf einer Fähre. Denn Airlines und Reedereien betreiben an Bord meist eigene Mobilfunknetze.

Und diese Netze sind nicht ins EU-Roaming eingeschlossen und erzeugen hohe Zusatzkosten – selbst wenn der Jet oder das Schiff sich innerhalb der EU bewegt. Auch in der Schweiz gilt das EU-Roaming nicht; schon in der Grenznähe zur Schweiz sollte man aufpassen, ob sich das Smartphone nicht vielleicht in ein schweizerisches Netz eingebucht hat.

Um die Roaming-Falle zu umgehen, können Smartphone-Nutzer in Grenzregionen zu nicht-EU-Ländern die manuelle Netzauswahl ausstellen. Dann sucht sich das Gerät nicht automatisch das stärkere – und womöglich teure – Signal. Mehr dazu erfahren Sie hier.

Dass Telefonate zu 0180- oder 0900-Nummern nicht in Allnet-Flats enthalten sind, dürften die meisten wissen. Schon anders mag der Kenntnisstand bei Sonderrufnummern mit den Vorwahlen 032 oder 0700 sein, auch wenn diese nur maximal 9 Cent pro Minute kosten dürfen.

Aber dass teils teure Minutengebühren zu regulären Festnetznummern berechnet werden, wenn diese Nummer zu einem Dienst für Telefonkonferenzen gehört, dürfte kaum jemand wissen. Da hilft nur beim Anbieter fragen oder Calls etwa über Messenger führen.

Ist dieser Mechanismus aktiver Vertragsbestandteil, wird nach Verbrauch des im Vertrag eingeschlossenen Datenvolumens automatisch kostenpflichtig Extra-Datenvolumen nachgebucht – und das bis zu dreimal im Monat.

Tipp: Diese Funktion im Online-Kundencenter deaktivieren oder gleich einen Tarif ohne Datenautomatik wählen.

In Apps, im Fernsehen oder im Internet werden allerlei Dienste oder Abos beworben, die über die Handyrechnung bezahlt werden können (Carrier Billing). Um gar kein Risiko einzugehen, gerade bei Jugendlichen, sollte man diese Bezahlart beim Mobilfunkanbieter sperren lassen (Drittanbietersperre).

Nach Ablauf einer Vertragslaufzeit von 24 Monaten können die monatlichen Tarifkosten deutlich steigen, wenn vielleicht Rabatte oder andere Vergünstigungen wegfallen. Das heißt: Rechtzeitig nach einem neuen Tarif umsehen und rechtzeitig kündigen. Immerhin: Nach zwei Jahren anfänglicher Laufzeit darf sich ein Vertrag nur noch monatsweise verlängern.

Viele Tarife umfassen auch ein Smartphone. Bevor man sich für solch einen Bundle-Tarif entscheidet, sollte man genau prüfen, ob man mit einem günstigen Tarif ohne Smartphone und dem Kauf des Telefons zum Bestpreis auf dem freien Markt nicht finanziell besser fährt. Dies ist den Experten zufolge oft der Fall.

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