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Finanzen

Sebastian Kurz ist jetzt Multimillionär

wochentlich.deBy wochentlich.de18 Juni 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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Sebastian Kurz ist jetzt Multimillionär
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Österreichs Ex-Kanzler

Sebastian Kurz ist jetzt Multimillionär

18.06.2026 – 13:41 UhrLesedauer: 2 Min.

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Sebastian Kurz: Österreichs Ex-Kanzler verdient in der Privatwirtschaft Millionen. (Quelle: Pan Xu/imago-images-bilder)

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Nach seiner Politik-Karriere ist Österreichs ehemaliger Regierungschef Sebastian Kurz zum Unternehmer geworden. Seine Cybersecurity-Firma wächst und wächst. Er gilt als potenzieller Polit-Rückkehrer.

Knapp fünf Jahre nach seinem Rückzug aus der Politik treibt Österreichs Ex-Kanzler Sebastian Kurz seine Karriere als Unternehmer voran. Die Cybersecurity-Firma Dream, an der Kurz mit 15 Prozent beteiligt ist, hat nach eigenen Angaben eine weitere Finanzierungsrunde über 260 Millionen Dollar (226 Mio. Euro) erfolgreich abgeschlossen.

„Damit steigt die Unternehmensbewertung dreieinhalb Jahre nach der Gründung auf 3 Milliarden US-Dollar“, teilte das auf Künstliche Intelligenz spezialisierte Unternehmen mit. Seine 15-prozentige Beteiligung an dem Unternehmen wäre auf dem Papier rund 450 Millionen Dollar wert.

„Wir sind noch ein junges Unternehmen, aber wir sind sehr dankbar, dass sich alles in die richtige Richtung entwickelt und wir schnell wachsen“, sagte der 39-jährige Kurz. Die entscheidende Frage für Staaten sei nicht mehr, ob sie Künstliche Intelligenz einsetzten, sondern ob sie diese auch besäßen, betrieben und vollständig kontrollierten, sagte Kurz. „Andernfalls begeben sie sich in eine kritische Abhängigkeit von anderen Staaten, wie beispielsweise China oder den USA.“

Zahl der Mitarbeiter fast verdoppelt

Dream sieht sich als ein führender KI-Anbieter für Staaten und kritische Infrastruktur. Das Unternehmen beschäftigt aktuell rund 350 Mitarbeiter in Wien, Abu Dhabi und Tel Aviv. Die Zahl der Beschäftigten hat sich den Angaben zufolge binnen eines Jahres fast verdoppelt.

Kurz war angesichts von Korruptions-Ermittlungen der Staatsanwaltschaft 2021 als Chef einer Koalition aus konservativer ÖVP und Grünen zurückgetreten. Er bestreitet die Vorwürfe. Wenig später trat er auch als ÖVP-Vorsitzender ab und verabschiedete sich ganz aus der Politik. Ihm werden immer wieder Ambitionen nachgesagt, in die Politik zurückkehren zu wollen.

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