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You are at:Home»Panorama»Schwerverletzter Deutscher überlebt Nacht im Schnee
Panorama

Schwerverletzter Deutscher überlebt Nacht im Schnee

wochentlich.deBy wochentlich.de11 Juni 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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Schwerverletzter Deutscher überlebt Nacht im Schnee
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Rettungsaktion in Tirol

Deutscher harrte schwerverletzt über Nacht im Schnee aus

11.06.2026 – 04:05 UhrLesedauer: 2 Min.

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Ein Rettungshubschrauber in der Luft: In Tirol wurde ein Deutscher aus einer Notlage gerettet. Symbolbild) (Quelle: kristen-images.com / Michael Kri via www.imago-images.de)

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Rettungskräfte mussten in der Nacht die Suche nach dem Mann unterbrechen. Bei Tagesanbruch kamen dann auch Drohnen zum Einsatz.

Ein schwer verletzter Wanderer aus Baden-Württemberg ist in den Tiroler Bergen nach einer Nacht im Schnee dank einer aufwendigen Suchaktion gerettet worden. Der Mann sei gestürzt und erst einen Tag später im Schnee in einer Höhe von rund 2.200 Metern gefunden worden, wie die österreichische Polizei berichtete. „Dass der Bergsteiger die Nacht unter diesen Bedingungen überlebt hat, grenzt für alle Beteiligten an ein Wunder“, schrieben die Bergretter auf Facebook.

Der Mann stammt nach Angaben der Polizei aus Ettlingen. Er war demnach am Dienstagmorgen in Bach nahe der bayerischen Grenze allein zu einer Wanderung aufgebrochen. Nachdem er bis zum Abend nicht zurückgekehrt war, alarmierte der Wirt seiner Ferienunterkunft die Einsatzkräfte. Polizeibeamte, Feuerwehrleute sowie Bergretter mit Suchhunden und Drohnen rückten aus.

Schlechtwetter erschwert die Suchaktion

Die Suche musste in der Nacht unterbrochen werden, wie die Polizei berichtete. Schlechtes Wetter behinderte den Einsatz. Als sich der Nebel vorübergehend lichtete, konnte ein Hubschrauber am Mittwochmorgen mehrere Teams im Suchgebiet absetzen.

Der Schwerverletzte wurde bei einem Bergsattel in einem Schneefeld gefunden. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Wanderer im Gebiet des 2.388 Meter hohen Strahlkopfes über eine sehr steile und felsige Bergflanke abgestürzt war. Die Unfallstelle liegt in der Nähe der Gemeinde Holzgau.

Retter: Er muss „Schutzengel“ gehabt haben

Nach Angaben der Flugrettungsgesellschaft ARA hatte es dort in der Nacht etwa null Grad. „Es muss Schutzengel geben, anders ist es nicht erklärbar, dass man mit solchen Verletzungen eine Nacht bei diesen Temperaturen und Schneefall im Freien überlebt“, schrieben die Flugretter auf Facebook.

Der Mann war ansprechbar, doch er konnte sich nicht an den Unfallhergang erinnern, wie es von der Polizei hieß. Er wurde mit einem Helikopter in eine Klinik im bayerischen Murnau geflogen.

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