Menschen strömen ins Freie

Schweres Erdbeben erschüttert Panama

Aktualisiert am 09.10.2026 – 23:47 UhrLesedauer: 1 Min.

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Im Video: Erste Aufnahmen der Auswirkungen.

Nach einem schweren Erdbeben in Panama ist für die angrenzende Pazifikküste wurde zunächst eine Tsunami-Warnung ausgerufen. Erschütterungen waren bis in die Hauptstadt zu spüren.

Ein schweres Erdbeben hat am Freitag die Region vor der Südküste Panamas erschüttert und zunächst eine Tsunami-Warnung für weite Teile Mittel- und Südamerikas ausgelöst. Das Zentrum des Bebens mit einer Stärke von 7,6 lag in einer Tiefe von zehn Kilometern, teilte die US-Erdbebenwarte USGS mit. Zunächst war die Stärke mit 8,0 angegeben worden. Die Tsunami-Warnung an den Pazifikküsten mehrerer Länder wurde später aufgehoben. Die Gefahr gefährlicher Wellen sei vorüber, teilte das Pazifik-Tsunami-Warnzentrum in Honolulu mit.

Fotos und Videos in sozialen Netzwerken zeigen beschädigte und teilweise eingestürzte Gebäude. Auf Fernsehbildern war zu sehen, wie Häuser wackelten und Menschen Gebäude verließen. Das panamaische Medium „La Prensa“ berichtet, die Erschütterungen seien in großen Teilen des Landes spürbar gewesen. In verschiedenen Regionen seien Gebäude, Geschäfte und Schulen evakuiert worden.

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Nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS befand sich das Zentrum des Bebens an der südlichen Küste des Landes in der Nähe der Stadt Tonosí, in der Provinz Los Santos. Das US-Tsunami-Warnzentrum wies auf mögliche gefährliche Flutwellen hin. Bedroht seien die Pazifikküsten von Mexiko, Guatemala, El Salvador, Nicaragua, Costa Rica, Kolumbien, Ecuador und Peru.

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