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Schweiz führt Teuer-Ranking in Europa an

wochentlich.deBy wochentlich.de27 November 2025Keine Kommentare3 Mins Read
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Schweiz führt Teuer-Ranking in Europa an
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Großer ADAC-Preisvergleich

Teure Skipässe: In diesem Land explodieren die Preise


27.11.2025 – 00:00 UhrLesedauer: 3 Min.

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Skifahren am Matterhorn: Für die tolle Kulisse muss man mitunter viel Geld ausgeben. (Quelle: IMAGO/Fleig / Eibner-Pressefoto/imago)

Die Preise für Skipässe in Europa steigen deutlich an, wie eine aktuelle ADAC-Analyse zeigt. Besonders in einem Land ist Skifahren teurer geworden.

Skifahren war noch nie ein günstiges Vergnügen. Eine Woche Urlaub in einem Skigebiet kann pro Person schnell einen vierstelligen Betrag kosten. Doch in der Saison 2025/2026 gehen die Preise noch weiter in die Höhe: Viele Skigebiete in Deutschland, Österreich und der Schweiz verlangen für ihre Skipässe deutlich mehr als noch im Vorjahr.

Das bestätigt auch eine aktuelle Auswertung des ADAC. Im Vergleich zur vorhergehenden Untersuchung sind die Ticketpreise nahezu überall gestiegen, wie es in einer Pressemitteilung des Vereins heißt. Durchschnittlich sind die Skipässe um 4,7 Prozent teurer geworden.

Am meisten haben die Preise der Analyse zufolge in der Schweiz angezogen. Im Skigebiet Zermatt kostet ein Skipass für einen Tag für einen Erwachsenen 106,39 Euro, für ein Kind 53,73 Euro. Kein anderes der 30 untersuchten Skigebiete verlangt mehr. Deutlich günstiger geht es am Feldberg im Schwarzwald zu: Erwachsene zahlen dort 42 Euro, Kinder nur 27 Euro. Allerdings gibt es dafür auch deutlich weniger Pistenkilometer.

Eine Modellfamilie mit zwei Erwachsenen, einem 14-jährigen Jugendlichen und einem zehnjährigen Kind zahlt in vielen Skigebieten außerhalb Deutschlands, Polens und Tschechiens inzwischen mehr als 200 Euro für einen einzigen Skitag. Hier ist Balderschwang im Allgäu am günstigsten: 118 Euro kostet der gemeinsame Pistenbesuch. Zermatt hingegen liegt mit rund 320 Euro an der Spitze – für gerade einmal einen Tag.

Beim 3-Tages-Ticket wird es noch teurer: In Laax-Flims (Schweiz) und Zermatt knacken die Preise für die Musterfamilie die 800-Euro-Marke. In vielen deutschen Skigebieten kostet ein vergleichbarer Ausflug weniger als die Hälfte.

Deutschland:
Skifahren in deutschen Gebieten ist im Vergleich nach wie vor günstig. In drei von acht untersuchten Regionen kostet das Tagesticket für Erwachsene weniger als 50 Euro. Die Zugspitze bildet mit 69 Euro zwar die Spitze, bietet aber nur 20 Pistenkilometer. Mehr Strecke gibt es in Oberstdorf-Kleinwalsertal – für beinahe denselben Preis.

Österreich:
Hier zahlen Wintersportfans für ein Tagesticket im Schnitt 76 Euro – rund 23 Euro mehr als in Deutschland. Nur Obertauern und Silvretta Montafon bleiben unter der 70-Euro-Marke. Arlberg-St. Anton verlangt mit 81,50 Euro am meisten. In Ischgl stiegen die Preise für 3-Tages-Tickets zuletzt um bis zu 17 Prozent.

Italien (Südtirol):
Auch Kronplatz und Seiser Alm haben die 80-Euro-Schwelle überschritten. Kinder zahlen dort bis zu 56 Euro am Tag. Der Preis für das 3-Tages-Ticket der Modellfamilie liegt bei 782 Euro.

Schweiz:
Hier ist der Preisanstieg besonders stark. Zermatt verlangt über 106 Euro, Davos-Klosters knapp 100, Laax-Flims rund 95 Euro pro Tag. In Laax-Flims ist das eine Preissteigerung von fast 25 Prozent. Familien sollten auf die Altersgrenzen achten: Ab 14 Jahren gilt dort oft schon der Jugendtarif – der liegt ebenfalls bei bis zu 70 Euro pro Tag.

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