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Sport

Schumachers Unfall umgibt etwas Geheimnisvolles

wochentlich.deBy wochentlich.de30 Dezember 2023Keine Kommentare3 Mins Read
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Schumachers Unfall umgibt etwas Geheimnisvolles
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Vor zehn Jahren zog sich Michael Schumacher bei einem Skiunfall schwerste Verletzungen zu. Was folgte, waren unglaubliche Versuche, dem Verunglückten ganz nahe zu kommen.

Und von einem Tag auf den anderen war alles anders: Der schwere Skiunfall von Michael Schumacher am 29. Dezember 2013 war ein unbeschreiblicher Schlag für die Familie des siebenmaligen Formel-1-Weltmeisters – und auch für die Weltöffentlichkeit ein Schock. Seitdem gab es keine Informationen mehr zum Gesundheitszustand von „Schumi“ – der langjährige Anwalt der Familie erklärte erst vor wenigen Wochen, warum (mehr dazu lesen Sie hier).

Trotzdem gab es gerade kurz nach Schumachers Unglück skurrile bis verstörende Versuche, aus nächster Nähe mehr Informationen über die Situation des Rennfahrers zu bekommen. Zwei der unglaublichsten Anekdoten:

  • Ein Journalist versuchte nur wenige Tage nach dem Unfall, sich als Priester verkleidet Zugang zur Krankenstation zu verschaffen, auf der Schumacher behandelt wurde. „Es gab hier am Krankenhaus einige interessante Vorfälle“, erklärte damals Schumachers Managerin Sabine Kehm vor Ort in Grenoble, wo Schumacher noch im künstlichen Koma lag. Und weiter: Man habe „auch ganz klar bemerkt, dass einige versuchen, über den Presseraum der Klinik hinauszukommen. In meinen Augen ist das abscheulich.“
  • Im April 2014 berichtete Kehm bei „Markus Lanz“ zudem, eine Person habe sich sogar als Schumachers Vater ausgegeben, um zu ihm auf die Krankenstation zu gelangen. Sie habe „viele abstruse Fälle“ beobachtet, „von Personen, die auf die Intensivstation kommen wollten, um Fotos und Videos zu machen.“

Zehn Jahre nach dem verheerenden Unglück blickt nun auch Sportwissenschaftler Thomas Horky kritisch auf die auch medialen Exzesse zurück. „Einer der wichtigsten Nachrichtenfaktoren in Medien bei allen Themen ist die Personalisierung. Geschichten in Medien lassen sich am besten über Menschen erzählen. Und da ist das Unglück eines der damals sicherlich berühmtesten deutschen Menschen eine sehr große und sehr wichtige Geschichte gewesen“, sagte Horky, Professor für Journalismus und Sportkommunikation an der Macromedia Hochschule, der Deutschen Presse-Agentur.

„Kann nur hoffen, dass die Medien gelernt haben“

Dass auch Medien dann „teils so überdreht haben, und zwar wirklich auch unappetitlich überdreht haben, das ist eine andere Geschichte. Die Mediensituation ist damals noch eine etwas andere gewesen. Der Kampf um Reichweite durch die erst beginnende Aufmerksamkeitssteigerung des Internets und der sozialen Netzwerke ist sicherlich ein Faktor, der damals zu solchen Exzessen geführt hat“, erläuterte er.

„Ich kann nur hoffen, dass die Medien aus dem Fall Michael Schumacher und aus der Berichterstattung gelernt haben. Michael Schumacher war und ist eine Person der Zeitgeschichte, und auch eine Person der Zeitgeschichte hat ein Recht auf Persönlichkeit, auf Privatheit. Die Kritik an den Auswüchsen der Berichterstattung damals hat hoffentlich Wirkung gezeigt hat, so dass es zu einem ähnlichen Fall nicht mehr kommen sollte“, befand Horky.

„Das machte eine Art Reiz aus“

Schumacher und sein Schicksal rufen weiterhin große Anteilnahme hervor. „Wir kennen keine Bilder, wie es ihm heute geht oder wie es ihm in der Zwischenzeit ergangen ist und wie er jetzt aussieht. Deswegen bleibt das Bild von früher, das wir von Michael Schumacher haben, sehr stark in der Öffentlichkeit verhaftet“, erklärte Horky.

Es habe aber „auch fast etwas Mystisches. Niemand weiß eigentlich ganz genau, was passiert ist. Es gibt eben keine Bilder und keinen ganz konkreten Ablauf des Unfalls, der sich auf einer Skipiste und nicht einer Formel-1-Strecke abgespielt hat“, sagte Horky. „Daher umgibt weiter etwas Geheimnisvolles diesen Unfall, was für Medien damals schon eine Art Reiz ausgemacht hat.“

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