„Strecken uns nach dem Maximum“

Schröder äußert sich zu Gladbachs Trainersuche

18.09.2026 – 09:35 UhrLesedauer: 2 Min.

Gladbachs Sportchef Rouven Schröder: Nach drei Bundesliga-Spieltagen steht die Borussia auf Platz 17. (Quelle: IMAGO/Norbert Jansen / fohlenfoto/imago)

Gladbach sucht nach dem Rauswurf von Eugen Polanski einen neuen Trainer. Sportchef Rouven Schröder verrät, wann mit einer Entscheidung zu rechnen ist.

Drei Niederlagen, 3:12 Tore: nach diesem Saisonstart hat Borussia Mönchengladbach Trainer Eugen Polanski entlassen. Sportchef Rouven Schröder führt nun Gespräche mit potenziellen Nachfolgern und hat die Kandidatenliste bereits auf einen „sehr, sehr kleinen“ Kreis eingegrenzt. In der öffentlichen Diskussion werden jedoch immer mehr Trainer mit den Gladbachern in Verbindung gebracht – darunter auch bekannte Gesichter mit Spaltungspotenzial.

Auf einzelne Namen wie Domenico Tedesco oder Dino Toppmöller wollte Schröder am Donnerstag nicht eingehen. Zum Zeitplan der Suche sagte er: „Die Spielpause ist nun länger als normal. Daher können wir davon ausgehen, dass wir in der Pause einen neuen Trainer präsentieren. Auf den einen oder anderen Tag kommt es dabei nicht an.“ Und weiter: „Wir strecken uns nach dem Maximum dessen, was wir können. Manchmal passt es, manchmal passt es nicht.“

Schröder: Gladbach ist „ein attraktiver Arbeitgeber“

Schröder betonte, bei seinen Telefonaten positive Rückmeldungen erhalten zu haben: „Die Gespräche haben gezeigt, dass grundsätzlich viele an Borussia interessiert sind, im In- und Ausland.“ Die Borussia sei weiter „ein attraktiver Arbeitgeber“ bei dem die Möglichkeit zu einer erfolgreichen Saison bestehe.

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Bis zur Verpflichtung eines neuen Trainers übernimmt Co-Trainer Jan-Moritz Lichte das Team. Am Samstag (ab 15.30 Uhr im t-online-Liveticker) empfängt Gladbach den FSV Mainz 05 – ausgerechnet Lichtes früheren Klub. Ende 2020 hatte er Mainz in zwölf Pflichtspielen als Chefcoach betreut und dabei einen Sieg geholt.

Lichte sagte: „Ich habe alle Freiheiten. Das ist das, was Rouven mir mitgegeben hat. Wir dürfen alles durchdenken. Und wir durchdenken auch alles.“ Spekulationen über einen Torhüterwechsel wies er zurück: „Wir haben in Moritz Nicolas einen der besten Torhüter Deutschlands, ohne jegliche Zweifel.“ Nach dem Heimspiel gegen Mainz steht das Derby beim 1. FC Köln an (11. Oktober).

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