„Nicht mehr mein Berlin“

Schlagerstar Bernhard Brink verlässt Deutschland


08.11.2026 – 14:11 UhrLesedauer: 2 Min.

Bernhard Brink: Der Sänger verlegt seinen Lebensmittelpunkt nach Spanien. (Quelle: IMAGO/STAR-MEDIA)

Jahrzehntelang lebte Bernhard Brink in Berlin. Nun hat der 74-Jährige mit seiner Frau Ute die deutsche Hauptstadt hinter sich gelassen – und nennt die Gründe dafür.

Bernhard Brink richtet sich neu ein – und zwar auf Mallorca. Wie das „Mallorca Magazin“ berichtet, ist der Schlagersänger zusammen mit seiner Frau Ute auf die Baleareninsel gezogen und hat dort eine Eigentumswohnung im Ort Bendinat bezogen: 150 Quadratmeter mit Meerblick und rund 15 Minuten vom Flughafen und der Altstadt entfernt. Für das Ehepaar ist es „ein Paradies“. Ihr Penthouse im Berliner Stadtteil Grunewald wollen Brink und seine Frau dennoch behalten.

Berlin war für Brink über 50 Jahre lang der Lebensmittelpunkt. Den Schritt weg aus der Hauptstadt begründet er mit zwei Punkten: dem Wunsch seiner Frau – und seinem Blick auf die Veränderungen in der Stadt. „Politisch und gesellschaftlich erschreckt mich die Entwicklung in Berlin zunehmend immer mehr“, sagt Brink dem Magazin. „Das ist nicht mehr mein Berlin, in das ich Anfang der 1970er-Jahre gezogen bin.“

Bernhard Brink: „Wir möchten nicht die typischen Deutschen sein“

Auf Mallorca planen die beiden einen aktiven Alltag, unter anderem mit Golf und Tennis. Außerdem wollen sie Spanisch lernen. „Wir möchten nicht die typischen Deutschen sein, die hier nur ihr eigenes Ding machen“, betont Brink. „Wir möchten an dieser schönen Kultur teilhaben – und einen Beitrag zum Miteinander leisten.“

Ute und Bernhard Brink: Das Paar ist seit 1987 verheiratet. (Quelle: Soeren Stache/dpa)

Auch beruflich stellt er sich auf die nächste Phase ein: Für 2027 ist eine Abschiedstournee geplant, danach will Brink nur noch vereinzelt ausgewählte Konzerte geben. Bei einer Pressekonferenz im Mai, bei der auch t-online vor Ort war, betonte er, dass dieser Schritt „kein Karriereende“ darstellen soll.

Dass er nun schon seit rund 55 Jahren im Geschäft ist, überrascht ihn selbst. „Man darf nicht vergessen, die Branche ist in der heutigen Zeit ganz schwierig geworden“, sagte er. Dass er so lange so erfolgreich sei, „das konnte keiner ahnen“.

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