Offene Worte über ihr Leben
Michelle: „Die Person will ich nicht mehr sein“
08.10.2026 – 16:17 UhrLesedauer: 1 Min.
Michelle spricht über Depressionen, Ängste und ihren Blick auf die Musikindustrie. Dabei fällt ein Satz, der nachdenklich stimmt.
Michelle hat sich zuletzt in der Öffentlichkeit rar gemacht. Jetzt gibt sie in einem Podcast Einblicke in Themen, über die sie bislang kaum öffentlich gesprochen hat.
In einer neuen Folge des Podcasts „Ungefiltert On Fire“, die am Donnerstag um 18 Uhr erscheint, erzählt die 54-Jährige von Depressionen, Ängsten und Spiritualität. Auch ihre Haltung gegenüber der Musikindustrie kommt zur Sprache – und Michelle sagt etwas, das aufhorchen lässt: „Die Person, die will ich einfach nicht mehr sein.“
Michelle: „Mein Vater war sehr brutal“
Das Gespräch, das laut Ankündigung „ehrlich, emotional und ohne Filter“ geführt wurde, greift auch ungewöhnliche persönliche Erfahrungen auf. Ihr Vater sei „sehr brutal“, sodass sie und ihre Mutter in Frauenhäusern Hilfe gesucht hätten. Michelle erzählt dem Gastgeber André Kohn auch von Hoffnung sowie die Möglichkeit eines Neuanfangs. Und sie offenbart, dass sie Geister sehe.
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Die Sängerin nennt sich als Heilerin „Wakan“
Im September verriet sie „schlager.de“, dass sie an einem neuen beruflichen Projekt arbeite. Details nannte sie nicht. „Was ich sagen kann: Es hat nichts mit Musik zu tun und auch nicht mit meiner Arbeit als Heilerin“, sagte Michelle
Michelle gehört seit ihrem Durchbruch Anfang der 1990er-Jahre zu den bekanntesten deutschen Schlagerkünstlerinnen. 2001 trat sie beim Eurovision Song Contest mit dem Titel „Wer Liebe lebt“ auf. Nach mehr als drei Jahrzehnten im Musikgeschäft kündigte sie im Juni an, unter dem Namen „Wakan“ als spirituelle Heilerin und Medium arbeiten zu wollen.