Unruhe in Madrid

Halbe Million: Starspieler kassieren saftige Geldstrafe


Aktualisiert am 08.05.2026 – 17:56 UhrLesedauer: 2 Min.

Federico Valverde: Er musste zuletzt im Krankenhaus behandelt werden. (Quelle: IMAGO/Sergio Ruiz / PRESSINPHOTO)

Kurz vor dem Clásico kracht es bei Real Madrid: Nach einem Kabinenstreit relativiert einer der Streithähne Medienberichte, erhebt aber andere Vorwürfe.

Nach Medienberichten über eine heftige Rangelei in der Kabine von Real Madrid hat der uruguayische Mittelfeldspieler Federico Valverde betont, Teamkollege Aurélien Tchouaméni habe ihn nicht geschlagen und er ihn auch nicht. „Während des Streits stieß ich versehentlich mit der Stirn gegen einen Tisch und zog mir dabei eine kleine Schnittwunde zu, die einen Routinebesuch im Krankenhaus erforderte“, schrieb er am Donnerstagabend bei Instagram. Tchouaméni äußerte sich zunächst nicht zu der Fehde.

„Es tut mir leid. Es tut mir wirklich leid, denn die Situation schmerzt mich, der Moment, den wir gerade durchmachen, schmerzt mich“, fügte Valverde hinzu.

Spanische Sportmedien hatten zuvor indes von einer blutenden Platzwunde am Kopf berichtet, die von Sportärzten noch vor Ort genäht werden musste. Real Madrid teilte bei X mit, der 27-Jährige habe ein Schädel-Hirn-Trauma erlitten und werde sich zehn bis 14 Tage erholen müssen. Sein Zustand sei stabil.

Wie die spanische Sportzeitung „Marca“ berichtete, habe Valverde Tchouaméni am Morgen den Handschlag verweigert. Dies habe zu einer sehr feindseligen Trainingseinheit geführt, die in einer heftigen Auseinandersetzung in der Kabine gegipfelt habe. Bei der darauffolgenden Auseinandersetzung zwischen den beiden habe der Uruguayer unbeabsichtigt und nicht durch einen Schlag von Tchouaméni verursacht, eine Platzwunde an einer Tischkante erlitten. Schon am Mittwoch sollen die beiden im Training aneinandergeraten sein.

Real Madrid hatte ein Disziplinarverfahren gegen die Streithähne eingeleitet. Das Ergebnis: eine Geldstrafe von jeweils 500.000 Euro. Das teilte der spanische Rekordmeister am Freitag mit. Die beiden Spieler, die vor dem Clásico gegen den FC Barcelona aneinandergeraten waren, haben die Strafe akzeptiert. Das Disziplinarverfahren sei damit abgeschlossen. Valverde und Tchouaméni hätten „Bedauern gezeigt für das, was passiert ist, und sich entschuldigt“, hieß es, auch „beim Verein, ihren Mannschaftskollegen, dem Trainerstab und den Fans“.

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