Close Menu
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Was geht ab

Bellingham teilt emotionales Gedicht des England-Busfahrers

18 Juli 2026

TV-Journalist nimmt aus Versehen Ketamin-Überdosis

18 Juli 2026

Unwetter mit Hagel: Flugzeugnase verbeult

18 Juli 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
  • Home
  • Buy Now
Facebook X (Twitter) Instagram Pinterest Vimeo
Wöchentlich
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Subscribe
Wöchentlich
You are at:Home»Weltweit»Schiffbruch im Bodensee: Was die Unterwasserarchäologen überraschte
Weltweit

Schiffbruch im Bodensee: Was die Unterwasserarchäologen überraschte

wochentlich.deBy wochentlich.de18 Juli 2026Keine Kommentare3 Mins Read
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
Schiffbruch im Bodensee: Was die Unterwasserarchäologen überraschte
Share
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email Copy Link

Von&nbspKirsten Ripper&nbsp&&nbspEuronews&nbspmit&nbspBGfU

Veröffentlicht am
18.07.2026 – 8:00 GMT+2

Vor dem Ufer von Lindau im Bodensee haben Unterwasserarchäologen Holzteile eines Schiffswracks entdeckt, die viel älter zu sein scheinen als zunächst angenommen.

„Der Hinweis kam von einem ortskundigen Freizeittaucher. Er hatte bereits vermutet, dass es sich um ein Wrack handeln könnte“, berichtet Forschungstaucher für Unterwasserarchäologie Prof. Dr. Tobias Pflederer auf Euronews-Anfrage. Von Beruf ist er Kardiologe in Kaufbeuren, Professor an der Universität Erlangen und Ehrenpräsident der Bayerischen Gesellschaft für Unterwasserarchäologie (BGfU).

„Besonders spannend war, dass wir die Holzreste tatsächlich als Wrack identifizieren konnten. Das war nicht von Anfang an klar, es könnte sich um andere Holzstücke gehandelt haben. Doch als mehrere Spanten und Rumpfreste aus dem Seegrund ragten, war die Deutung schnell klar“, erklärt Pflederer.

Ein Rahmen ist ein tragendes Strukturbauteil eines Bootes, Schiffs oder Flugzeugs. Verbundene Spanten bilden wie Rippen den Rumpf eines Schiffes. Die Unterwasserarchäologen der BGfU hatten zuvor im Bodensee und auch im Chiemsee mehrere, deutlich schwerere Einbaumkanus gefunden, von denen einige im Deutschen Museum in München ausgestellt sind.

Das neu entdeckte mittelalterliche Gefäß ist offenbar zwischen acht und zwölf Meter lang. Die Breite seines Rumpfes beträgt rund drei Meter.

Die Rahmen und andere Holzelemente im Bodensee, Deutschlands größtem Binnengewässer, wurden vor Lindau nahe der Grenze zu Österreich gefunden. Das gegenüberliegende Ufer gehört zur Schweiz.

Bereits im vergangenen Jahr und vor den jüngsten Hitzewellen waren die Wasserstände im Bodensee auf einem historischen Tiefstand.

Ein Schiffswrack aus dem Spätmittelalter

Was die Unterwasserarchäologen wirklich überraschte, war das Alter des Wracks. „Eigentlich hatten wir mit einer Datierung in die Neuzeit gerechnet. Zwar gibt es im Bodensee bereits einige Wracks aus dem Spätmittelalter, von ihnen sind es aber bisher nur wenige – bisher vier. Das Wrack kann daher weitere Einblicke in den Schiffbau und die Schifffahrt auf dem Bodensee im Spätmittelalter geben.“

Die Analyse einer kleinen Holzprobe – durchgeführt in Absprache mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege – ergab, dass das Wrack aus der Zeit zwischen 1420 und 1450 n. Chr. stammt Schwäbische Zeitung berichtet auch.

Unterwasserarchäologe Pflederer will den Fund herunterspielen: „Bisher haben wir nur zwei Tauchgänge durchgeführt und lediglich eine erste Vermessung durchgeführt, also Orthofotos angefertigt und eine Holzprobe aus einem der Bilder entnommen. Mithilfe der Radiokarbondatierung (C14) konnte das Wrack dann dem 15. Jahrhundert n. Chr. zugeordnet werden.“

Die Bergung des Wracks wäre äußerst kostspielig

Anders als beim spektakulären Fund einer Fracht aus der Römerzeit im Neuenburgersee in der Schweiz gibt es derzeit keine Pläne, das Wrack aus dem Bodensee zu bergen.

Pflederer sagt: „Eine Bergung bedeutet immer, dass die Teile des Wracks professionell konserviert und konserviert werden müssen.

Weitere Informationen zu den Projekten des Vereins an mehreren Seen finden Sie auf der Website der Bayerischen Gesellschaft für Unterwasserarchäologie (Quelle auf Deutsch) (BGfU). Der Verein hat rund 100 Mitglieder, die meisten davon ehrenamtlich. Dazu gehören professionelle Archäologen und ausgebildete Forschungstaucher, aber auch Studenten, erfahrene Sporttaucher und Menschen, die Unterwasserarchäologie als Hobby betreiben.

Zusätzliche Quellen • Schwäbische Zeitung

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
wochentlich.de
  • Website

Related Posts

Warum das sogenannte Chat-Kontrollgesetz der EU Datenschutzexperten in Aufruhr versetzt

18 Juli 2026

WM-Organisatoren „überwachen“ den Rauch von Waldbränden vor dem Finale in New Jersey

18 Juli 2026

Ein Erdbeben der Stärke 7,3 erschüttert die Küsten Mexikos und Guatemalas, die Tsunami-Warnung wurde aufgehoben

18 Juli 2026
Leave A Reply Cancel Reply

Redakteurfavoriten

TV-Journalist nimmt aus Versehen Ketamin-Überdosis

18 Juli 2026

Unwetter mit Hagel: Flugzeugnase verbeult

18 Juli 2026

Schiffbruch im Bodensee: Was die Unterwasserarchäologen überraschte

18 Juli 2026

Gemeinde warnt Urlauber – Reisetipp ab Hamburg

18 Juli 2026

Neueste Beiträge

Mann aus Moldau soll bei Rüstungsfirma spioniert haben

18 Juli 2026

Trump lobt im „Fall Balogun“ – und verrät noch mehr

18 Juli 2026

Helene Fischer spricht über Ticketpreise

18 Juli 2026

Recent Posts

  • Bellingham teilt emotionales Gedicht des England-Busfahrers
  • TV-Journalist nimmt aus Versehen Ketamin-Überdosis
  • Unwetter mit Hagel: Flugzeugnase verbeult
  • Schiffbruch im Bodensee: Was die Unterwasserarchäologen überraschte
  • Gemeinde warnt Urlauber – Reisetipp ab Hamburg

Recent Comments

Es sind keine Kommentare vorhanden.
© 2026 wochentlich

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.